Dienstag, 31. Mai 2011

Hallstatt

Hallstatt - Wiege der Menschheit

Hallstatt gilt als Wiege der Menschheit und mystischer Ort. Viele Sagen ranken sich um die umliegenden Landschaften. Etwa um das „Stock-und-Haubm-Stoa-Weibl“, den Schindergraben und den Spielstein im Lesing. Wildererplätze wie der „Schachtelstern“ und das Schwarzenbachloch erzählen unheimliche Geschichten.

















Nahe der Chorinskyklause im Goiserer Weißenbachtal können Interessierte auch Kaiser Franz Josefs Jagdtisch aufsuchen. Der Soleleitungsweg zwischen dem Goiserer Weißenbach und Hallstatt zählt zu den landschaftlich schönsten Abschnitten entlang der „ältesten Pipeline der Welt“. Auf der Dammwiese oberhalb des Hallstätter Salzbergs haben schon die Kelten aus Quellsole Salz gewonnen. Eine Stiege zu einem Stolleneingang und Holzbauten aus der Keltenzeit wurden hier gefunden.




















Die Schönheit der Dammwiese im Frühjahr ist geradezu berauschend. Sehenswert ist auch die Landschaft vom Bauchwehbründl im Kriemoos bei Goisern. Leicht erreichbar ist es auf dem Weg von der Ortschaft Rehkogl Richtung Wölflhütte. Ein Genuss für Körper, Geist und Seele ist das „S’Goiserer Platzl am See“ direkt am Ufer des Hallstättersees.

Dieter Buck

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Salzkammergut Tourismus-Marketing GmbH
A 4820 Bad Ischl, Salinenplatz 1
Telefon 0043 (0)6132 269 09 0
Fax 0043 (0)6132 2690914
www.salzkammergut.at

Glücksplätze im Salzkammergut

Dachstein-Salzkammergut
Glücksplätze an der Wiege der Menschheit

Glück ist ein Zustand innerer Stärke und Ausgeglichenheit und deshalb für jeden Menschen erstrebenswert. Glücksplätze wecken angenehme Erinnerungen, sind Harmonie fördernd und laden zum Abschalten sowie Lebensenergietanken ein.

Im gesamten Salzkammergut gibt es über 200 Glückplätze. Zahlreiche davon befinden sich im Dachstein-Salzkammergut, der Wiege der Menschheit. Die Felshöhle „Kalmooskirche“ in Goisern hat ihre eigene Geschichte. Sie liegt unterhalb der Goiserer Hütte, direkt am Weg von der Hütte zum Kalmberg. In der Reformationszeit vor über vierhundert Jahren war diese Höhle eine Zufluchtsstätte für die Gosauer und Goiserer Protestanten. Sie nahmen einen über zweistündigen Marsch in Kauf um hier ihrem Glauben nachgehen zu können. Die unerschütterliche Kraft, die von der Höhle ausgeht, ist heute noch spürbar.
Foto: CH. Parzer



























Wildfrauen, Moore und sprudelnde Quellen

Ein Sagenplatz ist das Wildfrauenloch bei Gosau. Der Name geht auf eine Erzählung zurück, nach welcher auf der Vorderen Grubalm in einer Felsspalte scheue Jungfrauen lebten, die den Bauern bei der Getreideernte halfen. Erreichbar ist das Wildfrauenloch über den 1 1/2 Stunden langen Löckernmoos-Rundwanderweg.

Das 10 000 Jahre alte Löckernmoos mit dem romantischen Löckernsee ist ein weiterer Glücks- und Meditationsplatz. Es liegt auf etwa 1400 Metern Seehöhe oberhalb von den Schleifsteinbrücken in Gosau inmitten von Latschen und Heidegebüsch. Rings um diesen Platz wurden aus einer bodenständigen alten Fichte Liegen zum Rasten gebaut. Sehenswert sind auch die Steinbrüche, in denen 500 Jahre lang Schleifsteine abgebaut wurden. In den Sommermonaten werden organisierte Führungen zu den Schleifsteinbrüchen und dem Löckernmoos angeboten.

Ein weiterer Naturglücksplatz liegt am Fuße des Dachsteins an der Traun: Der Koppenwinkel mit seinem See und der Lacke. Dieser Glücksplatz ist Teil des Naturschutzgebiets Obertrauner Koppenwinkel und liegt in einer moosbedeckten Mulde an den Wänden des Landfrieds. Sprudelnde Quellen zaubern jeden Frühling den Koppenwinkelsee hervor. Die Idylle dieses friedlichen und ruhigen Ortes wird durch ein „Traundörfl“ mit einer Almhütte und Weidevieh vervollständigt.

Dieter Buck

Glücksplätze im Dachstein-Salzkammergut
Kultur- und sakrale Plätze
Kirche Agatha und Kreuzwegkapellen
Gosauer Kalvarienbergkirche

Sagenplätze
Schachtelstern
Stock-und-Haubm-Stoa-Weibl
Schwarzenbachloch
Spielstein im Leisling
Soldaten-Moos
Ortschaft Lasern
Schindergraben
Ortschaft Rehkogl
Gosaulacke

Naturplätze
Indianerkopf
im „Wurf“ am Raschberg
Breitenkogel nahe Kalmberg
Giselawarte
Ortschaft Gschwandt
Warzenbründl
Ortschaft Herndl
Schleifsteinbrüche
Gosau
Schwefelbettler in Ramsau
Nähe Sprungschanze
Bauchwehbründl im Kriemoos
Soleleitungsweg
Kaiser-Jagdtisch im Weißenbachtal
Die Dammwiese

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Großarltal und Mühlbach am Hochkönig

Almenparadies Pongau
Vom Tal der Almen an den Fuß des Hochkönigs

Abwechslungsreich ist er schon, der Pongau. Wir haben das volle Angebot genossen – vom grünen „Tal der Almen“ bis zu den Mandlwänden des Hochkönigs. Beherrschend waren dabei die Almen, die Felsen waren der Hintergrund.

Blick zum Tappenkarsee























Begonnen haben wir in den grünen Bergen im Großarltal, das mit seinen fast vierzig Almen das almenreichste Tal Salzburgs ist und sich deshalb stolz „Tal der Almen“ nennt. Man kann jeden Tag nicht nur eine Alm aufsuchen, sondern auf dem Weg auf die Höhen liegen meist mehrere. Dass viele davon mit kulinarischen Genüssen nach alter bäuerlichen Art aufwarten, dient nun nicht gerade dem raschen Fortkommen. Wie sagte doch unser Mühlbacher Wirt bei schlechtem Wetter: „Macht doch die Reintour!“ – „?“ – „Ja, hier mal rein und dort mal rein.“ Trotzdem locken so manche Gipfel, die durch ein Wegenetz von 250 Kilometern bezeichneten Wanderwegen erschlossen sind.


Blick durch das Mühlbacher Tal






















Salzburger Almenweg
Kein anderes österreichisches Bundesland verfügt über eine so hohe Almdichte wie Salzburg. Insgesamt sind es rund 1800 Almen, die etwa ein Viertel der Landesfläche einnehmen. Sie werden mit rund 67 000 Rindern, 13 000 Schafen, 3000 Pferden und über 1000 Ziegen bestoßen. 550 davon sind bewirtschaftet.


Weidende Kühe im Großarltal























Eine gemütliche Einkehr gehört zu einer Bergtour dazu.























Im Pongau werden sie seit 2006 durch den in 31 Tagen zu absolvierenden, 350 Kilometer langen Salzburger Almenweg erschlossen, der 120 urige Almen berührt. Der mit dem Zeichen des Enzians markierte Rundweg führt natürlich auch an den beiden Zielen unserer Reise, Mühlbach und Großarltal, vorbei. Im dazugehörigen Prospekt schwärmen bekannte Persönlichkeiten von ihrer Heimat, so beispielsweise der „Herminator“ Hermann Maier mit den Worten „Das phantastische Panorama des Pongaus und die herrliche Natur spenden mir sehr viel Kraft und Energie“ und Johanna Maier, ihres Zeichens einzige 4-Hauben-Köchin der Welt, schwärmt „Nirgendwo erlebst du die unendliche Göttlichkeit so nahe wie in der Natur.“

Weite Aussicht über das Großarltal























Mit Seeblick zum Draugstein
Die Wirtin einer der beiden Draugsteinalmen ist übrigens die Mutter der Wirtin des beliebten Katzenbacher Hofes bei Stuttgart-Büsnau – so findet man auch im Pongau ein Stück schwäbischer Heimat! Die Almen kann man direkt anwandern, wunderschön ist aber eine Tour, die über die über und über mit Blumen geschmückte Karteisalm – wo man übrigens freundlich grunzend von den beiden Hausschweinen begrüßt wird – zum Karteistörl führt. Hier hat man einen herrlichen Blick hinab zum Tappenkarsee. Dann geht es über einen aussichtsreichen Grat weiter zum Draugsteintörl und am Fuße des felsigen Draugsteins hinab zu den beiden Almen.

Im Mühlbacher Tal


















Eine prächtige Tour führt auch auf die Höllwand, wobei man an der Sendeanlage Holzlehen startet, zur Mooslehenalm mit ihrem herrlichen Panoramablick wandert und schließlich über die Schiedalm auf den Gipfel steigt. Dreieinhalb Stunden einfach benötigt man für die am Schluss etwas steile Tour, sie lohnen sich aber.



















Ja wo ist denn der See?
Ein weiteres herrliches Ziel führt zum geheimnisvollen Schödersee. Man wandert vom Talschluss entlang eines herrlichen Gebirgsbaches hinauf zu ihm – und findet ihn oft aber nicht, denn er ist der einzige See der Hohen Tauern, der nur periodisch bei der Schneeschmelze oder nach Regen erscheint. Würde man von ihm aus noch weiter hinauf zur Arlscharte steigen, wäre man schon an der Grenze zu Kärnten. Von dort aus ginge es dann hinab zum Kölnbreinspeicher. Das wollen wir aber nicht, lieber gehen wir wieder zurück zum Talschluss, wo wir das interessante Talmuseum, die Nationalpark-Infostelle und ein Wildgehege finden. Gezeigt wird Interessantes zum Nationalpark, zur Geologie, zum alten Bauernleben einschließlich Nonstop-Filmvorführungen. Besonders interessant sind die gruseligen Perchten- und Krampusmasken. Hat man Kinder dabei, mit denen man den Aufstieg nicht schafft, besucht man nur diese Attraktionen und die fünfzig, von Schülern geschaffenen Schautafeln entlang des Baches – damit ist auch ein Tag ausgefüllt. Besonders die traditionellen Masken werden sie interessieren – und die Eltern hoffen, dass die Kinder hinterher auch schlafen können.


Mühle in Mühlbach


















Von der singenden Sennerin…
Auch die nördlichste bewirtschaftete Hütte des Großarltales, die Maurachalm mit der singenden Wirtin – manch einer kennt sie vielleicht von Plakaten, Prospekten oder Broschüren – und den heimischen Delikatessen, darunter Schnapsspezialitäten wie Holler- und Vogelbeerschnaps, und der Gabel als Gipfelziel ist ein lohnenswertes Ziel.

…zur offenen Feuerstelle
Die 350 bis 400 Jahre alte Karseggalm ist eine der urigsten des Tales. Sie beeindruckt durch eine offene Feuerstelle, die noch täglich in Betrieb ist. Auf ihr wird u. a. der Knetkäse, eine Großarler Spezialität, über dem Feuer geräuchert. Und einmal in der Woche kann man bei der Käsezubereitung zusehen. Von ihr kann man mehrere Gipfel erobern: Kitzstein (Gabel), Penkkopf, Sonntagskogel sowie den Übergang zur Kleinarler Hütte.

Alter Hof am Talschluss des Großarltales





















In Hochkönigs Märchenreich
Der zweite Teil unserer Pongautage war den rund 250 Kilometer Wanderwegen um Mühlbach am Hochkönig gewidmet. Auch hier gibt es Almen, aber dominierend sind doch die Felszacken des Hochkönigs, die Mandlwand. Mächtige Felswände sieht man zwar an vielen Orten, aber so eine wild zerklüftete Kulisse ist doch einmalig. Der Gebirgsstock gehört zu den Berchtesgadener Alpen. Wer hier hoch hinaus will, unternimmt eine „königliche“ Tour hinauf zum Matrashaus auf dem Hochkönig, das auf fast dreitausend Metern Höhe liegt. Sie ist zwar nicht schwierig, aber doch lang und führt ein Stück über den Gletscher der Übergossenen Alm.

Der Hochkönig
Der Hochkönigstock mit der Übergossenen Alm, auch „Ewiges Schneegebirge“ genannt, ist das höchste Gebirgsmassiv der Berchtesgadener Alpen. Zum westlich liegenden Steinernen Meer führt der Kammeinschnitt der Torscharte. Das Schneefeld der Übergossenen Alm ist rund 5,5 km² groß und steigt von Nord nach Süd an; hier liegt eine Reihe von Felsgipfeln, deren höchster der Hochkönig ist. Er zählt zu den sieben höchsten Gipfeln der Nördlichen Kalkalpen. Wegen dieser Lage sucht auch die Rundsicht vom Matrashaus ihresgleichen: Man sieht auf die Zentralalpenkette vom Dachstein bis zum Großvenediger und auf die nördlichen Kalkalpen.

Auf dem Grüß Gott-Weg
Eine prächtige Tour ist es, wenn man vom Arthurhaus am Fuß der Mandlwände entlang bis zur Erichhütte marschiert. Man bewegt sich hier fast ständig auf einer Höhe und wandert auf dem Salzburger Almenweg. Dabei kommt man immer wieder an einer schwarz verbrannten Almhütte vorbei und hat einen prächtigen Blick zu den Hohen Tauern mit dem Großglockner auf der einen Seite und dem Hochkönig auf der anderen Seite. Da diese Tour beliebt ist, kommt man aus dem Grüß Gott sagen nicht mehr heraus, wodurch der Weg auch seinen inoffiziellen Namen bekommen hat.

Eingang des Bergwerks in Mühlbach


















Mehr für die ganze Familie ist eine Tour auf den Spuren der Bergleute auf dem Mitterberger Erzweg. Hier wird mit 15 Stationen Interessantes über den früheren Bergbau erzählt. Dazu sollte man das Bergbaumuseum und den Schaustollen aufsuchen, wo man in den 5000 Jahre alten Kupferbergbau eingeführt wird – auch das Kupfer der Himmelsscheibe von Nebra stammt übrigens von Mühlbach! Eine so interessante und engagierte Einführung in diese alte Industrie erhält man selten (Info: Tel. 0043 676 7733182, www.bergbau-museum.sbg.at).


Dieter Buck

Info

Auskunft
SalzburgerLand, Regionale Services Pongau, Markt 1, A 5620 Schwarzach-St. Veit, Tel. 0043 6415 7212
TVB Großarltal
A 5611 Großarl, Nr. 1, Tel. 0043 6414 281, www.großarltal.info
TVB Mühlbach
A 5505 Mühlbach am Hochkönig, Tel. 0043 6467 7235, www.muehlbach.co.at;

Anfahrt
„Pickerlfrei“ über München in Richtung Salzburg, dann weiter über Bad Reichenhall, Lofer und Saalfelden.

Karten
1:35000 Großarltal, Luftbild Panoramakarte und Wanderkarte 311, tappeiner
1:25000 Hochkönigs Bergreich
1:55000 Wanderkarte Salzburger Almenweg. Broschüre mit Wegbeschreibung und Karten
Alle zu beziehen über die Tourismusverbände.

Bergbahnen
Großarltal: Panormabahn
Mühlbach: Karbachalm

Klettern
Großarltal: Klettersteig Bella Cascinaia bei der Saukaralm (130 m lang, 100 Höhenmeter, III–VI)
Mühlbach/Dienten: Torsäule, auf dem Weg zum Matrashaus; Königsjodler, mit 1700 Klettermetern einer der längsten Klettersteige der Ostalpen; Klettersteig Grandlspitz.

Av-Hütten
Tappenkarseehütte, Tel. 0043 6418 308
Matrashaus, Tel. 0043 6467 7566


Buchberg


Aussicht vom Feinsten
Um und auf den Buchberg

Der Buchberg ist ein wunderbarer Aussichtsberg, vor allem nach Süden zur Alpenkette hin hat man prächtige Blicke. Vom Buchberg aus hat man auch einen Blick hinab zum Obertrumer See. Dies wollen wir bei dieser Tour genießen. Wer will macht noch einen kurzen Abstecher zu den idyllischen Egelseen.


Morgendlicher Blick vom Buchberg

Ausgangspunkt:
Mattsee, Parkplatz bei den Egelseen am Fuße des Buchbergs.

Wegverlauf:
Wir folgen vom Parkplatz aus dem Sträßchen kurz nach Süden, biegen aber gleich nach rechts in Richtung „Buchberg Gasthof Alpenblick“ ab. Wir durchwandern die Ansiedlungen Lehen, dann Schlaham und Voglhütte und kommen danach in den Wald. Vorbei am Gräblerbrünndl verlassen wir ihn wieder und wandern hoch nach Wallmannsberg.


Kleine Kapelle am Wegrand

Hier machen wir rechts vom Gasthof Alpenblick einen Abstecher auf der Strecke „Rund um den Buchberg“ zu machen. Man benötigt hierzu etwa eine Stunde, der Streckenverlauf ist auf einer Tafel zu ersehen. Danach kehren wir wieder zum Gasthof Alpenblick zurück und folgen dem Sträßchen nach rechts.

Wir durchwandern Ginger und biegen beim Wasserbehälter nach links ab. Am nächsten Hof (Gehöft Hiab) biegen wir nach links ab und, erreichen bald den Untermayerhof. Wir biegen nach links ab, kommen nach Paltingmoos, dann nach Guglmoos. Hier halten wir uns links und sind kurz darauf zurück am Ausgangspunkt.


Blick zur Salzburger Bergwelt

Info

Länge
Etwa 7 Kilometer, ohne Buchbergrundweg.

Zeit
Etwa 2 1/2 Stunden, Buchbergrundweg zusätzlich eine Stunde.

Höhenunterschied
Etwa 240 Meter, ohne Buchbergrundweg.

Charakter
Wir wandern auf asphaltierten Sträßchen, Buchbergrundweg auf Naturweg.
Empfohlene Karte
Kompasskarte 17 Salzburger Seengebiet Kobernaußerwald.

Beste Jahreszeit
Ganzjährig möglich, auch im Winter, wenn der Schnee nicht allzu hoch liegt.

Auskunft
Salzburger Seenland Tourismus GmbH, Seeburgstr. 8, A 5201 Seekirchen am Wallersee, Telefon 0043 6212 30370.


Saalachtal

Hinein in die Klammen und hinauf auf die Gipfel
Ins Saalachtal

Zugegeben, der Autor dieser Zeilen ist Klammen- und Wasserfallfan. Und gerade deshalb hier im Saalachtal an der richtigen Stelle, ist hier doch eine „Route der Klammen“ ausgeschildert. Und so viele wilde, dramatische Schluchten und Klammen wie hier gibt es wohl selten auf so engem Raum!



Blick ins Saalachtal



















Wo Kalkberge hoch aufragen und sich tosende Wasser ihren Weg gegraben haben, hält die Natur Sehenswertes bereit: Das Salzburger Saalachtal ist besonders reich an bizarren Höhen und Tiefen. „Klammheimlich“ zeigt sich die hier angebotene Trekkingtour. Der Routenverlauf von Lofer über die Loferer Alm, Unken, Reith, St. Martin, Weißbach und zurück zum Ausgangspunkt verspricht unvergesslich „tiefe“ Einblicke und Aussichten.

Kirche von Lofer


















Verlockend ist diese Idee schon. Und so war erst die siebentägige Trekkingtour auf der Route der Klammen mit Gepäcktransport und Übernachtung in jeweils einem anderen Quartier geplant. Aber dann hat doch die Bequemlichkeit gesiegt. Lieber die Klammen – oder jedenfalls einige davon – in einzelnen Etappen, aber dafür noch die eine oder andere sonstige Unternehmung dazwischen. Und Steinernes Meer, Loferer und Leoganger Steinberge wecken sowieso Hochgefühle bei allen Gipfelstürmern.

Immer schön: eine Klamm
„Die Lofer-, Vorderkaser- oder Kronprinz-Rudolfklamm, eine der interessantesten und grossartigsten Klammen des Salzburger Landes. Die Begehung derselben ist weder beschwerlich noch gefährlich; die äußerst solid angebrachten, mit Eisenklammern befestigten Schutzgeländer machen das Passieren aller Stellen der Klamm, selbst älteren und nicht ganz schwindelfreien Personen vollständig unbedenklich. Der Schiederbach, welcher durch die Klamm herabbraust, bildet in derselben fünf prächtige Wasserfälle und stürzt am Ausgange etwa 45 Meter über eine fast senkrechte Felswand herab. Die ganze Partie ist übrigens auch wegen der schönen Gebirgsansichten, welche man während derselben genießt, sehr lohnend.“ schrieb Josef Rabl in einem Führer im Jahr 1883 über die heute Vorderkaserklamm genannte Sehenswürdigkeit. Ein Jahr zuvor wurde sie erstmals für Besucher zugänglich gemacht. In ihr findet man eine interessante Inschrift, die in Stenoschrift in den Stein gemeißelt wurde: „Gangbar gemacht im Winter 1881/82 durch die königlich bayerische Forstverwaltung (Forstrat Rauh, Forstmeister Stadtmüller, Oberförster Kadner) und Beisteuer der Umwohner der Sektion Pinzgau und Berchtesgaden des D. u. o. Alpenvereins und vieler späterer Besucher“.


Hoch hinauf…
Das Salzburger Saalachtal ist auch ein ideales Familien-Wanderrevier: Von den Klammen und Niedermooren über Bergwälder und -wiesen auf Almen und bis ins Hochgebirge erstreckt sich der 2007 eröffnete Naturpark Weißbach mit Litzl-, Kammerling- und Kallbrunnalm, dem Gerhardstein und dem Hintertal. Interessant sind auch die vielen Erlebniswanderwege: Der Orchideen-Erlebnisweg Vorderkaserklamm und der Geopark in St. Martin, die Erlebnislandschaft Seisenbergklamm und der Unkener Geschichte-Erlebnisweg laden zum Wandern, Schauen und Lernen ein.



Ein Highlight ist der Erlebnisweg an fast märchenhaft wirkenden Wasserfällen und Bächen entlang auf die Loferer Alm. Auch die Innersbachklamm und die Strohwollner Schlucht bieten viel ursprüngliche Natur. Abkühlung an heißen Sommertagen findet man aber nicht nur in den Klammen, sondern beispielsweise auch in der Lamprechtshöhle, der größten Durchgangshöhle der Welt, oder im Naherholungsgebiet Schüttachgraben mit Natur-Badeteichen und Grillplätzen. Kinder sind ja schon mit so wenig glücklich! Das Schönste ist: Gerade die Klammen bieten sich nicht nur an heißen Tage an, man kann sie auch an Tagen mit schlechterem Wetter aufsuchen. Eng, dunkel und feucht sind sie sowieso, da kommt es auf ein wenig Wasser von oben auch nicht mehr an.

…auf märchenhaften Wegen
Eine der schönsten Touren, die wir im Rahmen der „Route der Klammen“ unternommen haben, ist der Weg von der Mittelstation der Loferer Alm-Bahn entlang von wirklich unwirklich und märchenhaft erscheinenden Wasserfällen und Bächen hinauf auf die Loferer Alm. Grün, dschungelhaft und geheimnisvoll wirkt die Natur hier vor allem an heißen Sommertagen. Auf der Loferer Alm bieten sich dann noch Gipfelmöglichkeiten. Das Grubhörndl zum Beispiel lockt mit seinem traumhaften Ausblick.




Feucht-fröhlich war an einem Regentag ein Besuch in der Seisenbachklamm. Ihr Name kommt von ihrer „Unnützigkeit“ und „sausen“, dem lauten Geräusch, darum wurde sie von der Bevölkerung „G’sausenberg“ oder Seisenberg genannt. Und tatsächlich versteht man in der so genannten Dunkelklamm sein eigenes Wort nicht mehr. Die Felsen sind so eng, dass kaum noch Tageslicht eintritt. 1831 wurde der Steig als Triftweg erstmals erschlossen. Hier befindet sich auch ein Doppelwappen, das 1831 für König Ludwig von Bayern und Kaiser Franz I., (zu ihm gehört der Doppeladler) angebracht wurde. Grund war die Salinenkonvention, der älteste Staatsvertrag Europas! In die Felsen sind die Worte „VOS SAXA LOQUUNTUR“ = „Euch preisen die Felsen“ eingehauen. Besonders imponierend in der Seisenbergklamm ist die so genannte Dunkelklamm mit ihren schönen Auskolkungen. Eng, dunkel und neblig-spritzend geht es hinauf zum Klammende. Wer weiter wandern will, geht zum Gasthof Lohfeyer; dahinter liegt am Fuß der Kammerlinggruppe die Kammerling-Alm, die man aber besser in einer extra Tour aufsucht.


Von Unken aus bietet sich eine Fahrt ins romantische Hochtal Heutal an. Ein kurzes Vergnügen war der Besuch von zwei Wasserfällen, dem Fischbachfall und dem Staubfall, der sein Wasser schon ins benachbarte Bayern ergießt. Ein Gipfelziel hier ist das Sonntagshorn. Dieser höchste Chiemgauer Gipfel sieht von der bayerischen Seite aus recht unnahbar aus. Von österreichischer Seite ist er recht leicht zu ersteigen, da er gleich einer schrägen Tischplatte nur gemächlich ansteigt.

Zu Gipfel und See …
Bergluft schnuppern kann man auch ab Weißbach. Hier fuhren wir hoch bis Pürzlbach – man quält sich ja nicht sinnlos, wenn man es auch einfacher haben kann. Über die Kallbrunnalm stiegen wir dann hinauf zum Seehornsee, einem kleinen Bergseelein, das am Fuß des mächtigen Seehorns liegt. Dieses vollends zu besteigen ist natürlich Ehrensache, auch wenn es noch mal einen Aufstieg von rund 500 Höhenmetern bedeutet.

…und zu Klamm, Gipfel und nochmals Klamm
Eine unserer ausgedehnten Touren, sozusagen die Königstour, unternahmen wir zum Litzlkogel. Der Aufstieg dazu beginnt gleich recht dramatisch durch die Wildenbachschlucht und führt später auf guten Wegen zur Litzlalm, die in herrlicher Aussichtslage vor den Berchtesgadener Bergen liegt. Von hier aus nimmt man den Gipfel des Litzlkogels „mit“. Der Abstieg nach Weißbach führt dann durch die Seisenbergklamm, die an Dramatik kaum zu überbieten ist. Unten muss man dann mit dem Bus zurückfahren.


Eine weitere ausgedehnte, aber überaus lohnende Tour „im Banne der Klammen“ beginnt in Au, wo man zuerst eines der romantischsten Kirchleins der Bergwelt entdecken kann. Dann steigt man durch die wilde und messerscharf eingeschnittene Mayrbergklamm hinauf nach Mayrberg. Danach geht es durch eine romantische Wald- und Wiesenlandschaft wieder zurück.


Mountainbiken im Saalachtal
Wer sportliche Herausforderung sucht, tritt auf den Forststraßen, Wurzelpisten und Steigungen zwischen den Reither-, Loferer- und Leoganger Steinbergen in die Pedale. Dort locken mehr als 480 Mountainbike-Kilometer. Auch Einsteiger kommen nach einem Techniktraining am Bike-Gasthof Friedlwirt schnell in Fahrt. Der Unkener Betrieb hat sein gesamtes Angebot auf Mountainbiker abgestimmt und bietet neben einer Werkstatt und einer Garage auch einen Wäscheservice sowie mehrmals wöchentlich geführte Touren für jede Gangart.

Dieter Buck

Info

Auskunft
Tourismusverband Salzburger Saalachtal, A-5090 Lofer 310, Tel. 0043 6588 83210, Fax 0043 6588 7464, e-Mail: info@lofer.com, www.salzburger-saalachtal.info.

Anfahrt
Mautfrei Autobahn A 8 bis Ausfahrt Bad Reichenhall, dann weiter Richtung Lofer. Tipp: Kurz vor der Grenze Einkehr oder Kauf von geräucherten Forellen oder Saiblingen („Mercedes unter den Forellen!“) in der Fischräucherei.

Unterkunft
Gasthof Neuwirt, Lofer, Tel. 0043 6588 8315. Beste Bio-Küche.