Freitag, 29. Juli 2011

Buchbesprechung: Bier und Burgen im Allgäu

Christel Blankenstein:
Bier & Burgen. Wandern im Allgäu.
33 genussvolle Rundtouren






















Eine außergewöhnliche Kombination von Themenwanderungen stellt die Autorin, eine profilierte Schreiberin von Führern, hier zusammen - Allgäuer Burgen und bodenständige Brauereien mit ihren traditionsreichen Braugaststätten. Was man eigentlich nicht vermutet: Das Allgäu ist eine ergiebige Burgenlandschaft. Nicht nur Neuschwanstein, auch zahlreiche andere Burgen wollen entdeckt werden. Und wenn dies noch mit einem Besuch in einer der zahlreichen größeren oder kleineren Brauereien verbunden werden kann, umso besser! Bier gehört ja schließlich ebenso wie die Burgen und ihre Geschichte zum deutschen Kulturgut.

Alles ist mit erlebnisreichen, familiengeeigneten Wanderrouten verbunden, insgesamt 33 an der Zahl. Beschrieben sind 36 Burgruinen mit ihrer Geschichte beschrieben, ebenso 16 Brauereien und Brauereigasthöfe . Enthalten sind genaue Wegbeschreibungen und Varianten, Routenkarten, Hinweise zu Anfahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto, Gesamt- und Abschnittsgehzeiten, Hinweise zu Bademöglichkeiten und Beschreibungen von Sehenswürdigkeiten und interessantem unterwegs.

Die Autorin war über zehn Jahre lang als Reise- und Freizeitjournalistin für einen privaten Radiosender in Augsburg tätig, kennt also Metier, Land und Leute genau. Heute arbeitet sie als freie Autorin. Am liebsten ist sie in den Bergen unterwegs, wo sie sich intensiv mit dem Thema Almen befasst. Bis jetzt sind von ihr 17 Bücher und andere Werke entstanden.
Christel Blankenstein: Bier & Burgen. Wandern im Allgäu. 33 genussvolle Rundtouren. 144 Seiten, 33 Routenkarten, eine Übersichtskarte, durchgehend farbig bebildert, Klappenbroschur, Format 16,5 x 22 cm. Verlag Berg&Tal. ISBN 978-3-939499-28-2. 17,90 €.

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Donnerstag, 28. Juli 2011

Themenweg Bauernregeln

Themenweg Bauernregeln

„Bauernschlau durch Wind und Wetter“ –
Themen-Rundweg „Bauernregeln“

Was halten Sie von meteorologischen Wetter- und Bauernregeln? Sind sie nur Dichtung oder auch Wahrheit? Die 22 Stationen des Themen-Rundweges „Bauernregeln“ Altenmarkt-Zauchensee im Salzburger Bezirk Pongau verraten Ihnen, wie’s wirklich ist.

Früher gab es noch keine Medien mit Wetter-Vorhersagen von Meteorologen. So mussten vor allem die Bauern und Landwirte selbst herausfinden, wie das Wetter wird. Sie beobachteten jahrelang optische Wettererscheinungen und das Verhalten der Tiere und Pflanzen. Daraus leiteten sie den Ablauf des Wetters ab und hielten Regelmäßigkeiten in so genannten Wetter- und Bauernregeln fest.












Zehn Wetter-Regeln auf dem Themen-Rundweg „Bauernregeln“ zeigen mittelfristige Wetter-Vorhersagen auf, die an Windeswehen, Donner- und Blitzerscheinungen geknüpft sind, mit Weissagungen aus der Tier- und Pflanzenwelt sowie moderne Bauernregeln. 12 Stationen (zwischen Reitlehenalm und Jausenstation Habersatt) beschäftigen sich mit den Los-Tagen. Das sind die Tage des Jahres, deren Wetter nach der volkstümlichen Überlieferung einen Hinweis auf die zukünftige Witterung (günstig oder ungünstig für bestimmte Arbeiten) geben sollte.

Die so genannten „Bauernregeln“ sind in Reimform gefasste alte Volkssprüche, die sich meist auf eine Wettervorhersage beziehen. Sie basieren auf langjährig gesammelten Beobachtungen der Bauern über das Wetter.

Bauernregeln gab es schon vor der Christianisierung. Mit Einführung des Christentums wandelte die Kirche viele bestehende Reime ab und bezog sie auf die Namenstage von Heiligen.


So erreichen Sie den Ausgangspunkt:
Zu Fuß starten Sie von der Information (Altenmarkt-Zauchensee Tourismus) über die Hauptstraße zur Stampfergasse, überqueren die Enns, folgen dem Weg Nr. 80 zum Grubgut und biegen in den Schwemmbergweg ein. Von hier gehen Sie der Beschilderung „Reitlehenalm – Jausenstation Habersatt“ nach. Von der Information bis zum Ausgangspunkt des Themen-Rundweges, der Köpferkehre, beträgt die Gehzeit etwa 1 Stunde.
Mit dem Auto fahren Sie von der Information über die Hauptstraße zur Oberndorfer Straße, biegen hinter der Ennsbrücke rechts in den Schwemmbergweg ein und folgen der Beschilderung „Reitlehenalm – Jausenstation Habersatt“. Nach etwa 2,5 Kilometern haben Sie den Ausgangspunkt des Themen-Rundweges, die Köpferkehre, erreicht.

Info:
Länge: 4,9 Kilometer
Gehzeit: 2,5 Stunden
Tiefster/höchster Punkt: 1050 – 1300 Meter
Höhenunterschied: 300 Meter
Schwierigkeitsgrad: leicht

Die 22 Stationen des Themen-Rundweges „Bauernregeln“

Wetter-Vorhersagen


Von besonderer Bedeutung waren für unsere Vorfahren die mittelfristigen Witterungsvorhersagen. Im Frühjahr und Sommer erlaubten sie eine Abschätzung der Vegetationsentwicklung und damit der Ernteerträge. Im Herbst und Winter waren sie für die Vorratshaltung der Menschen und Tiere wichtig. Andere Vorhersagen gehen vom Wettercharakter eines Monats aus, um auf die Folgewitterung zu schließen. Viele Regeln beziehen sich auch auf das Wettergeschehen an bestimmten Tagen (Los-Tage), zum Beispiel am Siebenschläfer- oder am Dreikönigstag.
„Ist der Oktober lind und fein,
folgt ein strenger Winter drein.”













Viele der alten Bauern- und Wetterregeln erleben im Licht der modernen Meteorologie eine überraschende Renaissance. Wissenschaftler haben Bauernregeln mit langjährig statistischen Wetteraufzeichnungen verglichen und eine Trefferquote erzielt, die weit höher ist, als mit Zufällen zu erklären wäre. Vor allem wenn es um das Wetter für die nächsten Tage geht. Bei langfristigen Prognosen liegen moderne Methoden jedoch eindeutig vorn, was aber wenig verwundert: Das Tief über den Azoren kann der Bauer auf dem Feld nicht sehen, wohl
aber der Meteorologe auf dem Radar.


Berg- und Tal-Wind
„Kommt Wind vor Regen,
 ist wenig dran gelegen.
Kommt aber Regen vor Wind,
zieht man ein die Segel geschwind.”

Berg- und Tal-Winde treten tagesperiodisch auf. Der Berg-Wind entsteht nach Sonnenuntergang. Die Luft am Berg kühlt sich schneller ab, als im Tal. Da die kühlere Luft schwerer und dichter ist, strömt diese Luft somit ins Tal und sorgt für Nebel und kühlere Luft in den Tälern. Der Tal-Wind setzt nach Sonnenaufgang ein, die Luft in Bodennähe erwärmt sich schneller als die hangentferntere Luft und um die aufsteigenden Luftmassen zu ersetzen, stellt sich allmählich eine Ausgleichsströmung aus dem Talgrund ein.















Föhn
„Was die Sonne in einem Monat nicht vermag, das macht der Föhn in drei Tag.”

Der Föhn ist ein warmer, trockener Fallwind in den Alpen. Charakteristische Merkmale des Wetters bei Föhn: sturmartige Windgeschwindigkeiten (Föhnsturm), warme Temperaturen, geringe Luftfeuchtigkeit, klare Luft und linsenförmige Wolken. Der Südföhn weht auf der Alpennordseite und entsteht, wenn sich aus dem Westen eine Kaltfront nähert. Dieses Tiefdruckgebiet saugt aus den unteren Schichten feuchte Luft an und sorgt so für längeres trockenes Wetter. Aufgrund der geringen Luftfeuchtigkeit herrscht bei Südföhn eine sehr gute Fernsicht. Die trockene, warme Föhnluft sorgt aber auch bei vielen Menschen für Müdigkeit und Kopfschmerzen.













Blitz und Donner
„Wenn du vorm Blitz nur sicher bist - der Donner schadet nicht.”

Viele kleine Wassertropfen stoßen in der Wolke zusammen und reiben sich aneinander. Dabei entsteht elektrische Energie. Ist diese Energie sehr hoch, wird der Blitz mit einer Stromstärke von 20.000 Ampère und etwa 100.000 km/s zur Erde „geschossen“. Der Blitz ist sehr heiß. Schießt er durch die Luft, erhitzt er sie rundherum. Die heiße Luft dehnt sich aus und stößt schnell die übrige Luft um den Blitz weg. Durch diese rasche und heftige Bewegung der Luft entsteht ein lautes Geräusch, der Donner.
















Schäfchenwolken
„Wenn Schäfchenwolken am Himmel steh‘n,
kann man ohne Schirm spazieren geh‘n.”

Schäfchenwolken, meteorologisch Altocumuluswolken genannt, treten in Höhen zwischen zwei und sechs Kilometern auf. Sie entstehen im Bereich von Hochdruckgebieten. In der Regel entwickeln sie sich nicht zu Regenwolken. Gelegentlich kommt es jedoch vor, dass aus ihrer Obergrenze vormittags oder mittags kleine Türme empor wachsen. Dann ist Vorsicht geboten, denn die Türme signalisieren: Tiefdruckeinfluss! Die Wolken werden im Laufe des Nachmittags immer mächtiger und es fängt kräftig an zu schauern, zum Teil auch zu gewittern.
















Abend- und Morgenrot
„Abendrot - Gutwetterbot,
Morgenrot – Schlechtwetter droht.”

Abendrot bringt schönes Wetter, weil die im Osten beleuchteten Wolken meist Reste eines abziehenden Niederschlagsgebietes sind. Morgenrot ist das Zeichen für ein nahendes Wolkenband aus dem Westen und wird als Niederschlagsvorbote gedeutet. Kommt noch starker Dunst hinzu, setzt der Niederschlag oft schon in den Mittagsstunden ein.

















Wetter-Regeln anhand der Tierwelt
„Wenn Schwalben niedrig fliegen,
wird man Regenwetter kriegen.”

Schwalben können das Wetter weder riechen noch fühlen, sie haben einfach Appetit auf Fliegen. So schnappen sich die hungrigen Schwalben Fliegen aus der Luft. Wird die Luft aber feuchter und der Wind stärker, fühlen sich die Insekten mit ihren empfindlichen Flügeln nicht mehr wohl und fliegen niedriger. Was bleibt den Schwalben übrig: Sie düsen hinterher. Fliegen sind also die eigentlichen Wetteranzeiger.
















Wetter-Regeln anhand der Pflanzenwelt
„Fällt das Laub im Wald sehr schnell,
ist der Winter bald zur Stell”.

Pflanzen verändern ihr Aussehen durch Feuchtigkeit, Wärme und Sonneneinstrahlung. So eignen sich z. B. Tannenzapfen und Distelblüten zur Beurteilung der Luftfeuchtigkeit. „Wenn sich die Distel schließt, bedeutet es Regen“, besagt eine Bauernregel. Ebenso kann man dieses Phänomen bei den Tannenzapfen beobachten: Schließen sich die Zapfen, kommt Regen, ist der Zapfen offen, bleibt es schön. Dürre Fichtenäste biegen sich bei Schlechtwetter nach unten, bei Schönwetter nach oben. Übrigens: Die Eigenschaft des Ein- und Entrollens von Pflanzen berücksichtigte man seinerzeit bei der Entwicklung von Hygrometern.













„Neuzeitlicher” Schnee
„Kommt der Schnee nicht von oben,
lassen wir stattdessen Schneekanonen toben!”

Ab einer Temperatur von minus 3 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von höchstens 95 % kann eine Schneekanone sinnvoll in Betrieb genommen werden. Bei idealen Bedingungen (minus 15 Grad, 60 % Luftfeuchtigkeit) verarbeitet eine Schneekanone 35 cbm Wasser in einer Stunde. Die Formel zur Berechnung von Schnee: 1 l Wasser x 2,5 = 2,5 l Schnee! Eine Schneekanone besitzt 360 Wasserdüsen. Das Luft-Wasser-Gemisch, das durch die feinen Düsen gepresst wird, verlässt die Schneekanone mit einem Druck von durchschnittlich 15 bar. Durch die Beschleunigung der Wassertröpfchen in der Luft gefrieren sie zu Schneekristallen und fallen zur Erde. Über ein unterirdisches Rohrsystem werden die einzelnen Schneekanonen mit Wasser und Strom versorgt und können so flexibel auf den Pisten positioniert werden. Der Anteil an Kunstschnee auf unseren Skipisten beträgt zwischen 75 % und 95 %. Ohne Beschneiung wäre der Pistenspaß heutzutage nicht mehr möglich!

„Moderne” Bauernregeln
„Fehlt der Knecht am Morgen ständig,
ist die Magd nachts zu lebendig!”

Los-Tage
geben einen Hinweis auf die zukünftige Witterung.

Neujahr (1. Januar)
„Am Neujahrstag kalt und weiß,
wird der Sommer später heiß.”

Raunächte (24./25. Dezember, 31. Dezember/1. Januar, 5./6. Januar)
„Ist’s bis Dreikönig sonnig und still,
der Winter vor Ostern nicht weichen will.”

Maria Lichtmess (2. Februar)
„Scheint zu Lichtmess die Sonne heiß,
gibt’s noch sehr viel Schnee und Eis.”

Gertraudi (17. März)
„Sieht St. Gertrud Eis,
wird das ganze Jahr nicht heiß.”

Tag der Narren (1. April)
„Den 1. April musst überstehn,
dann kann dir manch’ Gutes geschehn.”

Eisheilige (Mitte Mai)
„Servaz und Sophie müssen vorüber sein,
will der Bauer vor Nachtfrost sicher sein.”

Schafskälte (um den 11. Juni)
„Regen an St. Barnabas
währet 40 Tage ohne Unterlass.”

Siebenschläfer-Tag (27. Juni)
„Regnet es am Siebenschläfertag,
der Regen sieben Wochen nicht weichen mag.”

Hunds-Tage (23. Juli bis 24. August)
“Hunds-Tage heiß,
Winter lange weiß.”

Altweiber-Sommer (September/Oktober)
„Bleiben die Schwalben lange,
so sei vor dem Winter nicht bange.”

Heiliger Hubertus (3. November)
„Bringt Hubertus Schnee und Eis,
bleibt’s den ganzen November weiß.”

Thomas-Nacht (21. Dezember)
„Wenn St. Thomas dunkel war,
gibt’s ein schönes neues Jahr.”

Interessantes aus der Gegend:
Wussten Sie, dass im Ennspongau …
… mit seinen Orten Altenmarkt, Eben, Filzmoos, Flachau, Forstau, Radstadt und Untertauern die Katasterfläche 46.943 ha beträgt? Davon sind 11 % landwirtschaftliche, 30 % almwirtschaftliche und 49 % forstwirtschaftliche Nutzfläche sowie 10 % Sonstiges (Gewässer, Verkehrs- und Bauflächen).
… 441 Bauern aktiv als Bauern tätig sind?
… 8200 Rinder, 450 Schweine, 3000 Schafe, 260 Pferde und ca. 7000 Hühner leben?
… 3400 Milchkühe eine Milchmenge von 17 000 Tonnen pro Jahr erzeugen?
… ca. 50 % aller landwirtschaftlichen Betriebe nach den strengen Vorgaben der biologischen Wirtschaftsweise arbeiten?
… 190 „Urlaub am Bauernhof“-Betriebe ihre Gäste verwöhnen und in den bäuerlichen Betrieben 3000 Betten auf Gäste warten?

Quelle für die Texte und Fotos; Info:
Tourismus-Information, Sportplatzstraße 486, A 5541 Altenmarkt-Zauchensee, Telefon 0043 (0) 6452/55-11, Fax 0043 (0) 6452/60-66, info@altenmarkt-zauchensee.at, www.altenmarkt-zauchensee.at www.bauernregelnweg.at, www.altenmarkt-zauchensee.at, www.facebook.com/altenmarkt.zauchensee

Mittwoch, 27. Juli 2011

Buchvorstellung: Schwäbische Alb

Peter und Ute Freier:
Bruckmanns Wanderführer Schwäbische Alb











Die Schwäbische Alb, wohl des Württembergers liebstes Ausflugsziel, ist immer für ein Buch gut. Klar, fragt man zum Beispiel einen Stuttgarter, wohin er am Wochenende ginge, lautet die Antwort meist: „Auf die Alb“!

Und so gibt es auch jede Menge Wanderliteratur über dieses Mittelgebirge. Das Autorenpaar Ute und Peter Freier haben nun in ihrem neuen Führer vierzig Touren vorgelegt. Schwerpunkt der Touren ist die Mittlere Alb, auch die Westalb ist mit zahlreichen Wanderungen vertreten. Etwas vernachlässigt wurde jedoch die Ostalb.

Ziel war, die vierzig schönsten, familientauglichen Halbtages- und Tagestouren durch die vielfältige Landschaft zwischen Ellwangen und Tuttlingen, zwischen Tübingen und Ulm zu beschreiben. Ob es nun die schönsten sind bleibt jedem Leser selbst überlassen. Aber da man natürlich die schönsten und damit bekanntesten Ausflugsziele ansteuerte, bewegt man sich auf den Wanderungen oft auf dem Albfreund bereits bekannten und beliebten Pfade. Ist ja schließlich auch nichts Schlechtes, zum Hohenneuffen, zum Hohenzollern oder auf den Ipf kann man immer gehen.

Die Touren bieten alles, was die Alb so anziehend macht: Sie führen auf schmalen Pfaden am zerklüfteten Albrand entlang, durch Täler mit felsigen Talkanten, über Wacholderheiden und blühende Obstbaumwiesen, durch hellgrüne Buchenwälder, vorbei an spektakulären Burgruinen, Höhlen und Grotten aus der Eiszeit: Jede Tour enthält Tipps für Genießer sowie Infos zu den schönsten Sehenswürdigkeiten. Und wenn man bei der nächsten Auflage die paar falschen Bildbeschreibungen noch tilgt, dann hat der Leser einen gelungenen Ausflugsführer zur Hand.

Dieter Buck
Peter und Ute Freier: Bruckmanns Wanderführer Schwäbische Alb. 168 Seiten, ca. 140 Abb., Format 11,4 x 17,5 cm, Klappenbroschur mit Fadenheftung. Mit GPS-Daten zum Download. Bruckmann Verlag, München, 2011. ISBN: 978-3-7654-4915-4. 12,95 €.


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Mittwoch, 20. Juli 2011

Buchvorstellung: Vinschgau

Manfred Föger: Mittlerer und Unterer Vinschgau









Wer nach Südtirol ohne Maut zu zahlen fahren will, fährt über den Reschensee und kommt so automatisch in den Vinschgau. Nun liegt ein Führer zu den schönsten Wanderungen des mittleren und unteren Teils dieser fruchtbaren Landschaft vor. Der Talboden ist von Apfelplantagen übersät, an den Hängen entlang verlaufen die berühmten Waalwege, Teile der Bergwelt sind versteppt und bieten eine interessante, Trockenheit liebende Fauna und Flora, und darüber erheben sich Wälder und majestätische Berge. Alte Kultur findet man in den Orten.

Eine Einführung erklärt Gegend, Orte, Sehenswertes und Ausflugsziele, Interessantes und Wissenswertes wird in Kästen beschrieben. Die Touren bieten für jeden etwas: Sie haben Höhenunterschiede zwischen 20 und 2050 Meter und dauern zwischen 1,45 und über neun Stunden. Die Schwierigkeitsgrade liegen meist zwischen leicht und mittel. Schöne Fotos zeigen, was den Wanderer und Bergsteiger erwartet.
Dieter Buck
Manfred Föger: Mittlerer und Unterer Vinschgau. 20 Touren, 96 Seiten. Format: 10 x 19 cm. Zahlreiche Fotos, Höhenprofile und Tourenkärtchen zu jeder Tour. Kompass Verlag, Rum, 2011. ISBN 978-3-85026-389-4. 9,95 €.

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Buchvorstellungen: Bregenzerwald

Brigitte Schäfer: Bregenzerwald










„Wandern zwischen Blumenwiesen und sattgrünen Wiesen“ ist das Buch überschrieben, und die Autorin erklärt auf die Frage, was den Bregenzerwald für sie so besonders macht, unter anderem dass er einen „ganz unverwechselbaren Charakter“ hat. Dem ist nicht viel hinzuzufügen, das weiß jeder, der schon einmal in diesem Vorarlberger Gebiet war. Man wandert über sanfte, weite Weideflächen, die im Frühsommer eine reiche Blütenpracht tragen, wer will, findet aber auch Fels, hohe Berge, und kann lange, Kondition fordernde Touren unternehmen.
Von jeder Art findet man in diesem Buch Beispiele beschrieben, geordnet nach den Regionen Vorderer und Mittlerer Bregenzerwald, Rund um Damüls und Hinterer Bregenzerwald. Das Buch beginnt mit einer Beschreibung der Gegend, der Orte und Sehenswürdigkeiten und einer Auflistung von Berggasthöfen, Alpenvereinshütten und Bergbahnen samt Adressen und Telefonnummern. Höhenprofile machen anschaulich, was den Wanderer erwartet und die Fotos bringen einen in Stimmung, sofort loszuwandern.

Dieter Buck
Brigitte Schäfer: Bregenzerwald. 28 Touren, 128 Seiten. Format: 10 x 19 cm. Zahlreiche Fotos, Höhenprofile und Tourenkärtchen zu jeder Tour. Kompass Verlag, Rum, 2011. ISBN 978-3-85026-381-8. 12,95 €.
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Buchvorstellung: Rund um den Chiemsee

Monika Göbl: Rund um den Chiemsee










Jeder, der von München aus in Richtung Salzburg fährt, kommt daran vorbei: am Gebiet um den Chiemsee. Manch einer denkt vielleicht „warum weiterfahren, warum im Stau stehen, hier ist es doch auch schön.“ Mit dem nun erschienen Kompass Wanderführer gibt es einen weiteren Grund, diese Landschaft einmal zu erkunden. Die Gegend um den See ist flach, aber nicht nur. Sie weist durch ihre Entstehungsgeschichte die unterschiedlichsten Geländeformationen auf und bietet eine der vielfältigsten Landschaften im Alpenvorland. Die zwanzig Rundwanderungen sind alle leicht und eignen sich für Jung und Alt; sie verlaufen direkt am See oder im unmittelbaren Hinterland. Eine Einführung erklärt Gegend, Orte, Sehenswertes und Ausflugsziele, Interessantes wird in Kästen beschrieben.

Monika Göbl: Rund um den Chiemsee. 20 Touren, 96 Seiten. Format: 10 x 19 cm. Zahlreiche Fotos, Höhenprofile und Tourenkärtchen zu jeder Tour. Kompass Verlag, Rum, 2011. ISBN 978-3-85026-377-1. 9,95 €.
Dieter Buck



Buchvorstellung: Seen in Oberbayern

Kompass Wanderführer: Seen in Oberbayern










Als erster einer Reihe von künftigen Themenwanderführern ist nun der von verschiedenen Autoren geschriebene Wanderführer Seen in Oberbayern erschienen. Er präsentiert dreißig der schönsten Seen zwischen Oberammergau und Berchtesgaden. Sie lassen sich auf erlebnisreichen Wegen erwandern, zum Teil geht man gemütlich am Ufer entlang, manche führen ein Stück in aussichtsreichen Höhenlagen über den Seen, wo man einen schönen Blick auf die Wasserfläche hat, und manche Touren führen sogar durch eine wilde Gipfelwelt hinauf entlegenen Bergseen. Wissenswertes ist in Infokästen erklärt, die Routen in guten Karten eingezeichnet. Wie gemütlich oder anstrengend die Touren werden kann man den Höhenprofilen entnehmen. Anregend ist die stimmungsvolle Bebilderung.

Kompass Wanderführer: Seen in Oberbayern. 30 Touren, 160 Seiten. Format: 10 x 19 cm. Zahlreiche Fotos, Höhenprofile und Tourenkärtchen zu jeder Tour. Kompass Verlag, Rum, 2011. ISBN 978-3-85026-428-0. 14,95 €.

Dieter Buck

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