Donnerstag, 28. Februar 2013

Zugspitzregion: Wandern, Fliegen und Aussicht


Die Zugspitz-Region von oben:
Mit Schirm und Charme, Rucksack und Wanderstock
Ausflüge mit faszinierenden Ausblicken rund um Deutschlands höchsten Berg
 
Manche schreien vor Freude, anderen verschlägt es die Stimme. „Die ersten Sekunden nach dem Abflug sind die berauschendsten“, weiß David Maier. Der Gleitschirmpilot zeigt Gästen bei Cross-Country-Tandemflügen die Zugspitz-Region aus der Vogelperspektive und verzeiht faszinierte Sprachlosigkeit ebenso wie euphorische Begeisterungsstürme.
 
Bis zu zwei Stunden dauern die Flüge ins sprichwörtlich Blaue, denn wohin und wie weit die Reise über die Bilderbuchidylle rund um Deutschlands höchsten Berg geht, entscheidet allein die Thermik. Wer also mit dem 32-Jährigen an Oberammergaus Hausberg Laber im Gleichschritt in sein Glück startet, überfliegt vielleicht zunächst das Ettaler Weidmoos mit seinem benachbarten Kloster in Richtung Notkarspitze und gleitet anschließend an den Bergrücken der Ammergauer Alpen entlang (www.ammergauer-alpen.de, www.fly-royal.de; 220 Euro). Bis sich die nächste Thermikquelle ankündigt und den Kurs mit unbekanntem Ziel ändert.
 
Wer lieber festen Boden unter den Füßen hat, aber auf spektakuläre Aussichten nicht verzichten möchte, nimmt Farchants Hausberg, den Hohen Fricken, ins Visier. Schon zu Beginn des rund vierstündigen anspruchsvollen Aufstiegs begrüßen die Kuhfluchtwasserfälle trittsichere Bergfexe mit kräftigem Getöse. Eine kleine Aussichtsplattform mit „Stoamandl“ und sagenhaftem Blick über das Zugspitzland bietet sich nach dem steilen Anstieg zur Rast an, bevor der Rest der insgesamt 1200 Höhenmeter unter die Wanderschuhe genommen wird. Nach dem Eintrag ins Fricken-Gipfelbuch auf 1940 Metern schweift der Blick über das Waxenstein- und Wettersteinmassiv, zu Zug- und Alpspitze, die zum Greifen nah erscheinen. (www.zugspitzland.de)
Genusswanderer und Familien gondeln dagegen in der Alpenwelt Karwendel mit dem Einer-Sessellift gemütlich auf den Kranzberg. Lust auf Kino? Rund 200 Höhenmeter haben Freiluft-Cineasten von der Bergstation aus noch vor sich, bis sie in 1391 Metern Höhe auf dem Kranzberggipfel in der ersten Reihe sitzen – auf ergonomisch geformten Ruheliegen aus Holz. Einfach zurücklehnen, das 360-Grad-Panorama genießen oder nachzählen, ob es nun wirklich 93 Gipfel sind, die sich vor dem geistigen Auge in die Höhe strecken. Anschließend noch über den Barfuß-Wanderweg spazieren, der in unmittelbarer Nähe zur Bergstation beginnt? 23 Stationen führen durch moosiges Terrain, über Kieselsteinpfade und sogar durch einen erfrischenden Gebirgsbach – immer mit von der Partie ist der Blick ins Isartal und auf die charmanten Alpendörfer Mittenwald, Krün und Wallgau. (www.alpenwelt-karwendel.de)
Wer die grenzenlose Freiheit über den Wolken sucht, kann von einem der schönsten Flugplätze der nördlichen Alpen in die Lüfte abheben. Die Werdenfelser Segelflieger aus Ohlstadt nehmen Hobby-Himmelsstürmer gerne mit auf einen Rundflug über das Blaue Land, das sich rund um das Künstlerstädtchen Murnau erstreckt. Beim Blick aus dem Fenster wird einmal mehr deutlich, warum die Landschaft Expressionisten wie Wassily Kandinsky inspirierte und schließlich zu ihrer Wahlheimat wurde: Am Boden schimmert der Staffelsee mit der malerischen Insel Wörth. Weiter hinten erstreckt sich das Murnauer Moos über 23 Quadratkilometer mit seiner artenreichen Flora und Fauna. Und über all dieser Idylle erhebt sich am Horizont Deutschlands höchster Berg, die Zugspitze. (www.dasblaueland.de)
Dieter Buck
 

Info:
Zugspitz-Region, c/o Kreisentwicklungsgesellschaft, Burgstraße 15, 82467 Garmisch-Partenkirchen, Telefon 08821 180-484, Telefax 08821 751-432, info@zugspitz-region.de, www.zugspitz-region.de

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Fotos:
Gipfelzählen im Panoramakino. Klaus Ronge
Bergtour auf den Hohen Fricken. Tourist-Information Farchant, W. Ehn

Österreichs Wanderdörfer: d a s Urlaubsziel für Wanderer

 
Österreichs Wanderdörfer präsentieren ihren Katalog 2013: 
„Die Magie des Gehens“
 
 

Österreichs Wanderdörfer haben soeben ihren neuen Katalog für 2013 herausgegeben. „Die Magie des Gehens“ präsentiert 42 elementare Naturerlebnisse, die etwa beim Wandern durchs wilde Gelände auf der Soboth entstehen oder beim Steinadlerbeobachten im Karwendel. 

Der Natur und ihren Elementen begegnet man aber ebenso bei einem Sonnenaufgang mit Bergfrühstück am Wilden Kaiser oder beim Durchwandern des größten Canyon Österreichs im Mostviertel. In Summe findet der Leser im Katalog 42 solche „Elementaren Naturerlebnisse“ zwischen dem Arlberg im Westen und dem Semmering im Osten, dem Waldviertel im Norden und dem Klopeiner See im Süden. Damit verbunden sind ganz konkrete Wanderurlaubspakete und Übernachtungsbetriebe, die mit dem österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet wurden. 
 
 
Zusätzlich gibt es Tourentipps mit detaillierten Erlebnislandkarten und Bildmaterial: etwa zum neuen Lechweg, dem prominenten Alpe-Adria-Trail, dem traumhaften Königsweg oder dem aussichtsreichen Panoramaweg Südalpen. Ideal für die Wanderurlaubsplanung in Österreich sind auch die Angaben zur umweltschonenden Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zu den wichtigsten Veranstaltungsterminen rund um Brauchtum, Kulinarik und Kultur in den Regionen. Der über 100 Seiten starke Katalog „Die Magie des Gehens“ kann im Internet kostenlos angefordert werden unter www.wanderdoerferkatalog.at.


In über 20 Jahren hat der Verein „Österreichs Wanderdörfer“ ein umfassendes touristisches Know-how zum Thema Wanderurlaub aufgebaut. Damit ist er der kompetente Partner, wenn es um ursprüngliche, intensive und elementare Naturerlebnisse in der Alpenrepublik geht. Derzeit zählt „Österreichs Wanderdörfer e. V.“ 42 Mitgliedsregionen zwischen Vorarlberg im Westen und Niederösterreich im Osten. Neu im Programm sind die Wanderregionen Ötztal und  der Sonnenwinkel Kärntens mit dem Lavanttal, der Carnica-Region Rosental sowie dem Klopeiner See. Unter www.wanderdoerfer.at werden umfassende Informationen zum Wandern in Österreich zur Verfügung gestellt, darunter über 2.000 Routentipps mit Tourenblättern. 

Dieter Buck 

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Saalfelden Leogang - Spannung und Ruhe mit Mountainbiken und Golfen

Saalfelden Leogang – 
eine Region zwischen
Spannung und Ruhe


 
Saalfelden Leogang ist eine der buntesten Urlaubsregionen im SalzburgerLand: Zwischen Stein- und Grasbergen, Bauerndorf und Einkaufsstadt, Natur und Kultur kann man einen äußerst abwechslungsreichen Urlaub verbringen. Saalfelden ist die größte Einkaufsmetropole des Pinzgaus, seit drei Jahrzehnten wird dort das Internationale Jazzfestival ausgetragen.

 

Im Kunsthaus Nexus hat neben Seminaren und Tagungen auch die zeitgenössische Kultur ihren Platz. Das bodenständige Leogang hat eine große Tradition im Bergbau und im hochalpinen Tourismus. 480 Kilometer Wanderwege und über 1.000 Kilometer Rad- und Mountainbikerouten durchziehen das schöne Tal und die Grasberge. Oben in den Leoganger Steinbergen und im Steinernen Meer warten 500 Kletterrouten auf ihre Eroberung. Durch die beiden 18-Loch-Golfplätze Brandlhof und Urslautal bekommt die Region zusätzlich Schlagkraft. 
 
 

Den Bedarf an Ruhe, Entspannung und nachhaltigen Wohlfühlangeboten hat die Vier- bis Viersternesuperiorhotellerie schon vor Jahren erkannt. Sie bieten heute vielbeachtete Wellness- und Coaching-Einrichtungen, die sich vom Großteil des Angebots abheben – gesunde Hotelzimmer aus Naturmaterialien und bewusste Ernährung mit regionalen Produkten. Richtig entspannend ist ein Urlaub in Saalfelden Leogang aufgrund der zentralen Lage und der einfachen Erreichbarkeit: Von München sind es nur 200 Kilometer, über Siegsdorf-Lofer ist keine Autobahnvignette notwendig. Bahnreisende können bis nach Saalfelden fahren, der Flughafen Salzburg ist nur 70 Kilometer entfernt.


Familienerlebnisse rund um Biberg und Berg der Sinne
Spannung und Entspannung, Ländlichkeit und Urbanität: Diese vorhandenen Gegensätze machen den Urlaub in Saalfelden Leogang für die ganze Familie passend. Die Löwen Alpin Card ist so etwas wie der Freifahrtschein für Erlebnisvielfalt zwischen Talsohle und Berggipfel: Damit sind die Eintritte zu drei Schwimmbädern und für das wöchentliche Kinderprogramm frei, ein Wandertaxi-Gutschein sowie täglich Berg- und Talfahrten mit den Bergbahnen. Außerdem gibt es mit ihr Ermäßigungen auf viele Attraktionen. Die Löwen Alpin Card nehmen Urlauber am besten auch auf die Asitzbahn mit. 
 
 
An der Mittelstation beginnt der „Berg der Sinne“ mit Naturentdeckerstationen, Barfußgehen über den Almboden, Kräuterschnuppern und Lauschen der „Stimmen“ des Waldes. Auf dem Saalfeldener Biberg gibt es den Themenpark Natur & Stein mit 13 spannenden Stationen rund ums Zusammenleben von Mensch, Tier und Natur. Runter ins Tal geht es auch auf der 1,6 Kilometer langen Sommerrodelbahn. Im WM-erprobten Bikepark Leogang bewältigt man die Höhenmeter auf dem Mountainbike.


Für die Kids gibt es einen eigenen Rundkurs mit Förderband, auf dem sie entweder selbst oder mit den Profis der örtlichen Bikeschule „volle Kanne“ trainieren können. Das Kinderprogramm im Juli und August hat Spielen unter freiem Himmel zum Thema: Das Highlight ist der „Tag auf der Alm“, an dem gemeinsam nach Feuerholz gesucht, Brot gebacken, Tiere gefüttert und die frische Milch vom Almbauern geholt wird. Für die Nachtruhe empfehlen sich einige Hotels in Saalfelden Leogang, die ihr Angebot ganz auf Familien ausgerichtet haben. Viele Hotels überzeugen große und kleine Genießer mit einem eigenen Kinderprogramm und professioneller Betreuung.

Golfen vor der Kulisse des Steinernen Meeres
Saalfelden Leogang zählt mit seinen zwei 18-Loch-Golfcourts zu den Hits im SalzburgerLand – und das bereits seit über zwei Jahrzehnten: Der Golfplatz Brandlhof feiert 2013 sein 25-jähriges Bestehen, der Golfclub Urslautal hat den 20er ebenso schon hinter sich. Beiden Plätzen dient das Steinerne Meer als Kulisse, beide erfüllen alle Anforderungen, die Golffans an einen klassischen Championship-Platz stellen. Der GC Urslautal ist einer der schönsten Meisterschaftsgolfplätze in den Alpen. Auf dem weitgehend flachen Course wechseln breite Fairways mit gefinkelten Doglegs und verlangen dem Spieler einiges ab.

Die Driving Range zählt mit 80 Abschlagplätzen zu den größten in Österreich. Der GC Brandlhof im malerischen Pinzgauer Saalachtal nördlich von Saalfelden hat schon mehrmals internationale Turniere ausgetragen. Die Golfer müssen auf der weitgehend ebenen Anlage sechs Mal die Saalach überspielen. Außerdem gibt es einen 6-Loch-Kurzplatz für Spieler ohne Platzreife, eine Driving Range und ein Übungsgelände. Die Golfschule Brandlhof und die Golfakademie Urslautal machen aus jedem Anfänger einen Profi. Zur Nachbesprechung der besten Schläge bieten sich die beiden Clubrestaurants oder Golfpartnerhotels an. 

Unmittelbar am Green liegt das Hotel Gut Brandlhof, ein paar Golfschläge entfernt die Viersterne- und Superior-Golfhotels Forsthofgut, Kirchenwirt, Krallerhof, Löwenhof, Ritzenhof, Hindenburg, Salzburger Hof und Rupertus. Im Umkreis von nur 70 Kilometern finden Golfer übrigens weitere 15 landschaftlich ansprechende und anspruchsvolle Golfplätze – und damit noch mehr Gründe zum Ausholen.

Auszug aus dem Turnier Kalender 2013

08.05.13: Hofbräuhaus Traunstein Cup – Urslautal

16.05.13: Gösser Cup und Strawberry Turnier – Brandlhof

08.06.13: 14. Signal Iduna Charity Turnier – Brandlhof

08.06.13: Marc O’Polo – Va Bene Trophy 2013 – Urslautal

15.06.13: 7. Proshop & Golfschule Turnier – Brandlhof

15.06.13: VPI 12. Saalfeldner Stadtmeisterschaft – Urslautal

21.06.13: 3. Sonnwendturnier – Brandlhof

29.06.13: Alpenparks Trophy – Urslautal

27.07.13: BMW Golf Cup International 2013 – Urslautal

03.08.13: Mercedes Benz Trophy – Brandlhof

06. + 07.08.13: Landesmeisterschaft Schüler & Jugend 1. Tag – Brandlhof

16. + 17.08.13: 25. Brandlhof-Cup (Texas Scramble) – Brandlhof

07. + 08.09.13: Clubmeisterschaft Zählwett 1. Tag – Brandlhof

09.09.13: Westösterreichische Seniorenralley – Brandlhof

28.09.13: 2. US OPEN – Brandlhof

05.10.13: Gösser Cup FINALE – Brandlhof

05.10.13: Mc Donald’s Turnier – Urslautal

13. 10.13: Golfer-Nichtgolfer-Turnier – Urslautal 

Biken wie die Weltmeister in Saalfelden Leogang
2012 war Saalfelden Leogang erstmals Austragungsort für das weltgrößte Mountainbike-Event des Jahres, die UCI Mountain Bike & Trials World Championships. In diesem Sommer geht das UCI Mountain Bike Weltcup Finale im Downhill und die UCI Mountain Bike Weltmeisterschaft im Fourcross (19.–22.09.13) über die Bühne. Es gibt eigene Bikecamps für Ladies und Rookies und das Out of Bounds Festival (20.–23.06.13).  

Auf dem 1.000 Kilometer umspannenden Netz an Rad- und Mountainbikerouten strampeln sich auch Familien mit Kindern von Alltag und Schule frei: Egal ob leichte, kurze oder schwere Touren, knifflige Singletrails oder packende Downhillstrecken – jeder Radfan kommt in die Gänge, auf Wunsch in Begleitung von Guides einer lokalen Bikeschule. Für Kinder gibt es einen eigenen und in diesem Jahr vergrößerten Kids-Mini-Bikepark mit drei Strecken, Förderband und Sommer-Tubingstrecke. Rings um den Bikepark Leogang finden Radler spezielle Bikehotels, deren Chefs zum Teil sogar ausgebildete Bikeguides sind und immer gute Tourentipps auf Lager haben. 

Darüber hinaus zählt Saalfelden Leogang zur größten E-Bike-Region der Welt mit Akku-Ladestationen bei vielen Partnerhotels- oder Sportgeschäften. Lauffans treten zum Konditions- und Muskeltraining auf 18 ausgewiesenen Running- und Walking-Strecken auf insgesamt 120 Kilometern an. Regelmäßig werden Trail-Running-Camps veranstaltet – und bereits der 5. Asitz-Gipfelberglauf & 2. MTB Hillclimb (15.09.13). 

Dieter Buck 

Info:
Saalfelden Leogang Touristik GmbH, A-5760 Saalfelden, Mittergasse 21a, Postfach 29, Tel.: +43/(0)6582/70660 • Fax: +43/(0)6582/70660 99, www.saalfelden-leogang.at 

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Mittwoch, 27. Februar 2013

Kultur in Tirol


Kultur.Tirol – 
ein weites Feld für 
Theater, Musik und Sehenswürdigkeiten


Immer in Bewegung zu sein, heißt in Tirol nicht nur, auf die höchsten Berge zu klettern oder die aufregendsten Pisten zu befahren. Die Tiroler lieben es auch, sich mit ihrer Geschichte und Kultur auseinanderzusetzen, das Alte zu erhalten und Neues aufzubauen – und das durchaus im wörtlichen Sinne. Nachzulesen ist dies auf www.kultur.tirol.at, wo alle wichtigen Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Festivals und nicht zuletzt zu den zahlreichen Jubiläen im Jahr 2013 gesammelt sind.

 
 Von 17. Juni bis 17. Juli 2013: Internationaler Tanzsommer 
in Innsbruck (Foto: Tanzsommer, Rambert Dance Company) 

Der augenfälligste Ausdruck des Zusammenspiels von Tradition und Vision im Tiroler Kulturleben begegnet Reisenden aus dem Norden schon an der Grenze. Im kleinen Ort Erl in der Nähe von Kufstein hat das spektakuläre Passionsspielhaus im Dezember 2012 einen mindestens ebenso eindrucksvollen Nachbarn bekommen: das neue Festspielhaus, das nach Plänen von Delugan Meissl Associated Architects im Auftrag der Tiroler Festspiele Erl errichtet wurde. Eröffnet wurde es mit einem – neu geschaffenen – Winterfestival, von 04. bis 28. Juli 2013 bespielen es die Tiroler Festspiele Erl mit Opern von Giuseppe Verdi und Symphonien von Ludwig van Beethoven. Einige Wochen davor rüstet sich das ganze Dorf zu den alle sechs Jahre stattfindenden Passionsspielen, die diesmal von 26. Mai bis 05. Oktober über die Bühne gehen – ein ganz besonderer Anlass, blicken die Erler doch auf eine 400-jährige Geschichte der Spiele zurück. 

Tirol: Kunst im Museum, kunstvolle Museen
Mit dem Geschehen in Erl sind auch schon zwei große Stärken der Kultur in Tirol angesprochen: die Ausrichtung wunderbarer Festivals und die Planung (und Erhaltung) zukunftsweisender (Kultur-)Bauten. Dabei prägen moderne Architektur und prachtvolle historische Sehenswürdigkeiten gleichermaßen das Bild des Landes. Aus früheren Epochen stammen beispielsweise die vor wenigen Jahren restaurierte Kaiserliche Hofburg, die Hofkirche mit ihren Schwarzen Mandern – lebensgroßen Bronzestatuen aus der Renaissance – und das Goldene Dachl in Innsbruck. Schloss Tratzberg bei Schwaz, Stift Stams im Tiroler Oberland oder die Münze Hall mit dem Münzerturm sind weitere kulturelle Anziehungspunkte. 

Im Renaissanceschloss Ambras oberhalb von Innsbruck laden der prächtige Spanische Saal sowie die Rüst-, Kunst- und Wunderkammern zu einem Rundgang. Nicht weit davon, am Bergisel, wo auch die Skisprungschanze von Zaha Hadid steht, zeigt das zu den Tiroler Landesmuseen gehörende Tirol Panorama seit 2011 das Riesenrundgemälde, das Ende des 19. Jahrhunderts entstanden ist und eines der wichtigsten Ereignisse in der Geschichte Tirols darstellt: die dritte Bergiselschlacht, in der die aufständischen Tiroler 1809 gegen die Truppen Napoleons kämpften. In der Stadt selbst erzählen die anderen Landesmuseen – Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Zeughaus und Tiroler Volkskunstmuseum – von bildender Kunst, Geschichte und Volkskunst Tirols. Highlights zeitgenössischen Architekturschaffens finden sich im gesamten Stadtgebiet von Innsbruck, beispielsweise die Hungerburgbahn von Zaha Hadid, das BTV Stadtforum von Heinz Tesar oder der Landhausplatz von LAAC Architekten. 

Regionale Museen mit zum Teil bedeutenden Sammlungen sind das Museum im Ballhaus in Imst, die Festung Kufstein, das Museum Kitzbühel, das seit Dezember 2011 die größte permanente Ausstellung von Gemälden und Grafiken Alfons Waldes zeigt, sowie Schloss Bruck in Lienz, das die größte Werksammlung von Albin Egger-Lienz beherbergt. Moderne Kunst und Architektur gibt es u. a. in der Galerie im Taxispalais und im aut. architektur und tirol in Innsbruck zu bestaunen. Themenmuseen wie das ethnografische Museum der Völker in Schwaz (früher Haus der Völker), das nach Um- und Neubau im Frühjahr 2013 wieder eröffnet wird, und die Swarovski Kristallwelten in Wattens, der größte museale Publikumsmagnet Westösterreichs, erweitern das Museumsangebot um außergewöhnliche tirolerische und um internationale Aspekte.  

Tirol: Von der Renaissance bis ins 21. Jahrhundert
Die Swarovski Kristallwelten sind auch Veranstalter des Kammermusikfestivals Musik im Riesen, das von 06. bis 11. Mai 2013 in Wattens und Innsbruck sein zehnjähriges Jubiläum begeht und durch seine ausgezeichnete musikalische Qualität und die Intensität der Aufführungen überzeugt. Den Anfang im alljährlichen Tiroler Festivalkalender macht aber das Osterfestival Tirol, das von 15. bis 31. März 2013 in Innsbruck und Hall sein 25-jähriges Bestehen feiert. Unter dem Titel „massiv.ich“ präsentiert es Konzerte, Tanz und diskursive Veranstaltungen, die sich mit den Themen Individualität und Masse auseinandersetzen. Von 17. Juni bis 17. Juli 2013 widmet sich der Internationale Tanzsommer der Kunst der Bewegung, während bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten von 03. bis 28. Juli 2013 Blasmusik und altösterreichische Melodien erklingen. Zum Zentrum der Renaissance- und Barockmusik wird die Tiroler Landeshauptstadt dann von 09. Juli bis 25. August 2013: Unter dem Motto „Aufbruch“ präsentieren die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und die Ambraser Schlosskonzerte Opern von Wolfgang Amadeus Mozart und Giulio Caccini, Konzerte und ein Schlossfest. Ein Jubiläum gibt es auch hier zu feiern, das 50. Stattfinden der Ambraser Schlosskonzerte. 

Der Straßen- und Kleinkunst gilt Ende Juli beim Festival Olala in Lienz und von 01. bis 18. August 2013 beim Festival der Träume die Aufmerksamkeit von kleinen und großen Kindern – und staunenden Erwachsenen. Olala verwandelt jedes Jahr die gesamte Lienzer Innenstadt in einen Ort der Clowns, Akrobaten und Musikanten, das 23. Festival der Träume macht unter dem Titel „Rauschender Kongress der Traumfänger“ erstmals den Congress Innsbruck zur kunterbunten Traumlandschaft. 

Den neuesten musikalischen Strömungen haben sich vier im Frühling, Sommer und Herbst stattfindende Festivals verschrieben: Artacts ’13 der Musik Kultur St. Johann ist von 08. bis 10. März 2013 der Avantgardmusik und dem (Free-)Jazz gewidmet, die Outreach Academy und Festival im Juli und August 2013 dem Jazz und Funk und die Klangspuren Schwaz von 12. bis 28. September 2013 der zeitgenössischen klassischen Musik. Und schließlich fokussiert fm Riese – Forward Music Festival, das 2012 von den Swarovski Kristallwelten ins Leben gerufen wurde, Ende November 2013 auf Musik im Grenzbereich von Elektronik und Pop.

Tirol: Spiele auf der Bühne und auf der Leinwand
Der Sommer ist in Tirol bekanntermaßen nicht nur ein Fest für Bergsteiger, Wanderer und Radfahrer, sondern vor allem auch für Theater- und Filmbegeisterte. Wenn das Tiroler Landestheater, das von September bis Juli zu hochkarätigen Theater-, Opern und Tanzaufführungen lädt, in die Sommerpause geht, laden Open-Air-Bühnen und Theaterfestivals in allen Regionen des Landes zum Besuch. Neben dem größten Zugpferd unter ihnen, den Tiroler Volksschauspielen Telfs im Juli und August, sei hier besonders auf die Geierwally Freilichtspiele in Elbigenalp hingewiesen, die im Juli und August 2013 zum zwanzigsten Mal stattfinden und aus diesem Anlass ihr Eröffnungsstück, Felix Mitterers „Die Geierwally“, aufs Programm gesetzt haben. Heiter geht es im Tiroler Unterland zu: Bei den Schlossbergspielen Rattenberg läuft von 28. Juni bis 09. August 2013 Johann Nestroys „Einen Jux will er sich machen“, beim Operettensommer Kufstein von 02. bis 17. August 2013 Carl Zellers Operette „Der Vogelhändler“.

Aber auch das Sommerkino hat in Tirol schon eine lange Tradition: Cineasten kommen beim Open-Air-Kino im Innsbrucker Zeughaus und beim Kino Lunaplexx in Oberndorf im August 2013 auf ihre Kosten, Freunde des Bergfilms beim Filmfest St. Anton – Berge, Menschen, Abenteuer von 27. bis 31. August 2013. Die höchsten Berge und die aufregendsten Pisten sind eben auch im Kulturleben Tirols ein wichtiges Thema!

Neugierig geworden? Wer die Tiroler Kulturlandschaft näher erkunden will, findet auf www.kultur.tirol.at einen detaillierten Überblick über Kunst und Kultur in Tirol – oder überzeugt sich besser noch vor Ort davon, wie vielfältig Festivals, Ausstellungen, Museen und Kulturschaffen in Tirol sind.

Dieter Buck 

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Wilder Kaiser: Skifahren und mehr


Wilden Kaiser: 
SuperSkiWochen um
25 Prozent günstiger

 
  

Die Ski-Region Wilder Kaiser feiert den Schluss der Wintersaison mit einem besonders attraktiven Angebot. Zu den SuperSkiWochen (16.03.–07.04.13) gibt es Pauschalen für vier bis sieben Tage mit satten 25 Prozent Ermäßigung auf den Urlaub. Nicht nur die 91 Bergbahnen und Lifte der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental sind um ein Viertel günstiger als sonst, die Ermäßigung gilt auch für Hotelzimmer oder Ferienwohnung.

Und damit nicht genug: Selbst die komplette Skiausrüstung und den Ski- oder Snowboardkurs gibt es in dieser Zeit um 25 Prozent billiger. Von den vier Kaiser-Orten Ellmau, Going, Scheffau und Söll steigt man direkt in das größte Skigebiet Österreichs ein. Nicht ohne Grund hat skiresort.de, die größte Internetplattform für Skiregionen, die SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental bereits zum vierten Mal in Folge als bestes Skigebiet der Welt ausgezeichnet.   

Immer wieder ein Renner ist die Skisafari, auf der Pistengenießer von der Hohen Salve in Söll über den Scheffauer Brandstadl bis zum Hartkaiser in Ellmau schwingen. Über 70 gemütliche Hütten laden unterwegs dazu ein, die auf 279 Pistenkilometern verbrauchten Kalorien bei Tiroler Schmankerln wieder aufzuladen und die Beine auf der Sonnenterrasse auszustrecken. Solch „Kaiserliches Skivergnügen zu sehr bürgerlichen Preisen“ gibt es zu Saisonbeginn und zu den Osterferien in der Region Wilder Kaiser. Clevere Urlaubsplaner sollten die SuperSkiWochen-Pauschale für vier bis sieben Tage gleich auf www.wilderkaiser.info/superskiwochen buchen.
 

Hüttengaudi-Wochen am Wilden Kaiser: Gaudi und Guiding beim Sonnenskilauf
Wenn der Schnee firnig wird und die Sonnenliegestühle gefragt sind, setzt die Region Wilder Kaiser beim Skivergnügen noch eins drauf. Zu den Hüttengaudi-Wochen (09.–31.03.13) gibt es von Sonntag bis Freitag täglich ab 9 Uhr kostenloses Skiguiding durch das größte Skigebiet Österreichs. Nach dem Pistenvergnügen ist aber noch lange nicht Schluss mit dem Spaß.

Als Vor-Après-Ski steht nämlich der Einkehrschwung auf dem Programm und zwar bei jenen Hütten in der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental, die mit Livemusik für gute Stimmung auf ihren Sonnenterrassen sorgen. Wird bei der einen Hütte zu trendigem Partysound abgetanzt, lädt die nächste mit uriger Volksmusik zum Mitschunkeln. Für Abwechslung ist bei den Hüttengaudi-Wochen gesorgt, auch weil die Partyhütten täglich wechseln – also ein echter Hit zum Sonnenskilauf.  

Besonders attraktiv ist das Angebot vom 16. bis 31. März 2013. Da gibt es im Rahmen der SuperSkiWochen zusätzlich 25 Prozent Rabatt auf den gesamten Urlaub inklusive Skipass und Unterkunft, Skiverleih und Skischule.

Dieter Buck 

Info:
Tourismusverband Wilder Kaiser, A–6352 Ellmau, Dorf 35, Telefon +43/(0)50509 oder +43/(0)5358/505, Telefax +43/(0)5358/505-55, office@wilderkaiser.info, www.wilderkaiser.info

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Hall-Wattens: Wandern und Urlaub im Frühling

Frühlingshaftes Ostern 
in der Region Hall-Wattens
 
 
 

Die Osterzeit wird in der Region Hall-Wattens mit besonderen Veranstaltungshighlights und traumhaften Skitagen mit Pulverschnee und viel Sonne am Glungezer begangen. 


Osterfestival Tirol - ein Fest für die Sinne
Das Osterfestival Tirol zählt zu den renommiertesten Osterfestspielen im deutschsprachigen Raum. Heuer feiert es sein 25. Jubiläum und lädt vom 15. bis 31. März 2013 unter dem Titel "massiv.ich" nach Hall in Tirol, Innsbruck und Wattens. 

Hall-Wattens: "massiv.ich" 
Das Festival thematisiert 2013 den immer stärker werdenden Egoismus des Einzelnen, die Rücksichtslosigkeit auf der einen Seite und die Konformität der Masse auf der anderen Seite. Vom 15. bis 31. März 2013 entfalten sich Passionsmusiken, Orchesterkonzerte, traditionelle und zeitgenössische Musik aus verschiedenen Kontinenten, Tanz, Theater und Gespräche zu einem einzigartigen Ereignis. 

Musikalische Schwerpunkte sind unter anderem Bachs Passions- und Auferstehungsmusiken unter der musikalischen Leitung von Frieder Bernaus und Frans Brüggen, eine Neu-Rekonstruktion von Bachs Markuspassion durch Rudolf Leopold und die tiefe Mystik des Leibes Christi in Buxtehudes Membra Jesu Nostri.

Im Tanz sind drei österreichische Erstaufführungen zu sehen, darunter die Compagnie Renegade mit Irgendwo der Choreographin Malou Airaudo. Ein besonderes Erlebnis ist am 23. März die Aufführung des Königlichen Ballett Kambodscha, deren außergewöhnlich grazile und anmutige Tänze 2003 von der UNESCO zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt wurden. 

Ein attraktives Rundum - Paket für Kulturliebhaber ist das Osterfestival Tirol Genießerpaket: Enthalten sind zwei Übernachtungen mit Frühstück oder HP in der gewünschten Kategorie, ein Osterfestival Tirol Ticket, eine Stadtführung durch Hall in Tirol, ein Eintritt in die weltberühmten Swarovski Kristallwelten sowie ein Eintritt in das Museum Münze Hall und den Münzerturm. 



Haller Ostermarkt & Ausstellung "Kunst am Ei" 
Ein weiterer Veranstaltungshöhepunkt ist der in Hall in Tirol stattfindende Ostermarkt. Osternester, Kerzen und Eier aller Art sowie verschiedene Osterdekorationen werden von etwa 25 Standbetreibern angeboten. Darüber hinaus gibt es italienische Spezialitäten, Bioprodukte, regionale Schmankerl und Osterspezialitäten aus Schokolade. Die kleinen Besucher können am Streichelzoo Hasen und Lämmchen bestaunen und am Bastelstand ihre eigenen Ostergeschenke basteln. Parallel zum Markt findet im Stubenhaus am Oberen Stadtplatz die Ausstellung "Kunst am Ei" statt, bei der kunsthandwerkliche Objekte erworben werden können.

Frühjahrsskilauf am Glungezer
Wer neben den zahlreichen kulturellen "Schmankerln" der Region auch die Frühjahrssonne genießen möchte, ist am Glungezer genau richtig: Hier laden bestens präparierte Naturschneepisten zum Genussskilauf ein.

Dieter Buck 

Info: 
Sergej Malov interpretiert Ligeti/ Ustvolskaya und Schostakowitsch. ©Künstler

Beim Ostermarkt in Hall in Tirol werden Osterdekoration, kulinarische Spezialitäten und vieles mehr angeboten. ©Stadtmarketing Hall in Tirol

Traumhaft sonnige Tage laden zum Frühjahrsskilauf am Glungezer ein. ©hall-wattens.at

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In der Europa-Gesundheitsregion Oberösterreich-Bayern


Belebende Auszeit im Frühjahr:
Kneipp & Co. gegen Burnout und Stress


 Die Europa-Gesundheitsregion Oberösterreich-Bayern ist vor allem im Frühjahr ein ideales Reiseziel zum fit werden und fit bleiben – Neu: Mit „Traditioneller Europäischer Medizin“  im Urlaub der Hektik des Alltags entfliehen. 

Das hätte sich Gesundheitspfarrer Sebastian Kneipp wohl kaum träumen lassen: Im Herzen Europas erlebt Kneipps seit 150 Jahren bewährte Gesundheitstherapie jetzt selbst eine Verjüngungskur. In den Gesundheits-Urlaubszentren im Bayerischem Wald und im Donautal, im Bayerischen Golf- und Thermenland, zwischen den Seen des Voralpenlands und den Höhenzügen des österreichischen Böhmerwalds, hat die „junge Kneipp-Kur“ gerade jetzt im Frühjahr Konjunktur: Die Verbindung der Heilanwendungen des Pfarrers Kneipp mit erholsamer Entspannung erweist sich dabei als wirkungsvolles Urlaubsrezept gegen viele Gesundheitsprobleme unserer Zeit.

Auch in der modernen Medizin setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass vor allem die Selbstheilungskräfte des Körpers der Schlüssel für wirkungsvolle Heilprozesse ist. „Die Kunst der Medizin und der Heilmittel besteht deshalb vor allem darin, die Selbstheilung zu fördern“, schrieb kürzlich ein angesehenes deutsches Ärzteblatt. Kneipps Gesundheitstherapie tut genau dies seit 150 Jahren.

 
 
Wiederentdeckt: die Traditionelle Europäische Medizin
In der Region Oberösterreich-Bayern gibt es heute ein breites Angebot für diese Art des Gesundheitsurlaubs in Verbindung mit Kneipps Gesundheitslehre. Die Ideen zu „Kneippen und Meditieren“, für „Kneippen und Reiten“ oder auch die „Kneippkur für Manager“ wurden hier geboren. Eines der Aushängeschilder in dieser Kneipp-Urlaubswelt ist Bad Kötzting, Europas jüngster Kneipp-Kurort am Tor zum Bayerischen Wald. Einen Kneipp-Schnuppertag inklusive Anwendungen, Massage und einer Übernachtung gibt es hier bereits ab 63 Euro. 

In den Gesundheitszentren Oberösterreichs ist die Kneipp-Kur mittlerweile auch Rückgrat einer neu belebten „Traditionellen Europäischen Medizin“, die - vergleichbar mit der Traditionellen Chinesischen Medizin - nach gesundheitsfördernder Harmonie von Körper und Geist strebt. Weil dies nirgendwo besser gelingt als in klösterlicher Umgebung, sind die oberösterreichischen Klosterorte Aspach, Bad Kreuzen und Bad Mühllacken in den letzten Jahren zu Pilgerstätten für die wachsende Zahl der Kneipp-Urlauber geworden.  

Die fünf Säulen der Gesundheitslehre von Pfarrer Sebastian Kneipp – ausgewogene Ernährung, Bewegung an der frischen Luft, Wasser, Heilkräuter und ein bewusster Lebensstil – treffen mehr denn je den Nerv der Zeit. Sie sind ein natürliches Rezept zur Selbstheilung bei Stress, Burnout, Erschöpfung und vielen anderen Gesundheitsproblemen im Alltag. Sie sind auch das ideale Begleitprogramm für einen Fit-Aktiv-Urlaub gerade jetzt im Frühjahr zur Stärkung der Abwehrkräfte des Körpers und gegen die Hektik des Alltags.

Gesundheitsurlaub ohne Grenzen
Der neue Trend zu Kneipps heilenden Rezepten wächst im Herzen Europas auf einem gesunden Boden: Die oberösterreichische Bäderregion und das Bayerische Golf- und Thermenland sind heute gemeinsam die führende Gesundheitsurlaubsregion in Europa. Die beliebtesten „Gesundbrunnen“ Europas sprudeln hier zwischen der Donau und dem Voralpenland: Der Trend zum Gesundheitsurlaub, der Wunsch nach mehr Medical Wellness und wohltuender Entspannung beschert der Europa-Spa-Region wachsende Besucherzahlen aus der ganzen Welt.  

Nirgendwo auf dem Kontinent ist zudem das Wellness-Angebot so vielfältig und das Spektrum an medizinischen Heilangeboten größer als in dieser besonderen Gesundheitsurlaubswelt. Auch Europas übernachtungsstärkster Kurort Bad Füssing mit jährlich 1,8 Millionen Besuchern liegt in dieser Europa-Spa-Region, die 17 Heilbäder und Kurzentren zwischen Linz in Oberösterreich und im Bayerischen Golf- und Thermenland umschließt.

17 Gesundheitszentren – 17 Mal anders
Jeder dieser 17 Kurorte ist anders und bietet seinen Gästen Besonderes: Bad Füssing mit seinem legendären Heilwasser bei Rücken- oder Gelenkproblemen oder Bad Griesbach, das größte Golfressort Europas zwischen den Thermen. Bad Schallerbach begeistert mit seiner zukunftsweisenden Kur- und Wellnesswelt, Geinberg an der österreichisch-bayerischen Grenze mit einer „World of Wellness“, die ihresgleichen in Europa sucht. 

Heilsamer Motor des gemeinsamen Erfolgs der Kurorte ist das entspannende und vor allem heilwirksame Thermalwasser, das in allen Kurorten an der bayerisch-oberösterreichischen Grenze zum Teil über 50° C heiß aus bis zu 1000 Metern Tiefe sprudelt. Es eignet sich auch ideal für die den Kreislauf belebenden Kalt-Warm-Wechselbäder, wie Sebastian Kneipp sie empfohlen hat. Der Gesundheitspfarrer wäre sicher begeistert von diesen sprudelnden natürlichen Heilquellen, die allerdings erst Mitte des letzten Jahrhunderts auf der Suche nach Erdöl entdeckt wurden. 

Dieter Buck

Fotos:
Als Urlaubsziel zum Gesundbaden ideal: Bad Kötzting, Europas jüngster Kneipp-Kurort am Tor zum Bayerischen Wald in Ostbayern. Foto: Tourismusverband Ostbayern

Kneippen in klösterlicher Umgebung, angeleitet von heilkundigen Nonnen bieten in diesem Jahr eine ganze Reihe von Klöstern in Oberösterreich an. Foto: Marienschwestern/Der Wolf

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DAV: Skitouren auf Pisten

Urteil zu Skitouren auf Pisten
DAV schlägt Fünfpunkte-Plan vor
 
 
Der DAV fordert langfristig tragfähige Lösungen für Skitouren auf Pisten. „Dazu schlagen wir einen Fünfpunkte-Plan vor, der auf unserem langjährigen Engagement bei der Moderation zwischen Tourengehern und Skigebietsbetreibern aufbaut“, sagt Hanspeter Mair vom DAV. „Wir fordern Aufstiegsmöglichkeiten für Skitouren auf Pisten in allen bayerischen Skigebieten, die so gut sind, dass sowohl die Tourengeher als auch die Pistenbetreiber zufrieden sind.“  

Der DAV-Vorschlag entstand vor dem Hintergrund eines Urteils des Bayerischen Verwaltungsgerichts München vom vergangenen Freitag. Darin heißt es, dass die naturschutzrechtlich begründeten Pistensperrungen für Tourengeher im Classic-Skigebiet von Garmisch-Partenkirchen nicht rechtens sind und beseitigt werden müssen, ausgenommen sind Sperrungen während der Pistenpräparierung. Das Urteil dürfte für ganz Bayern Bedeutung haben, die Position der Pistengeher ist damit deutlich gestärkt. Mair: „Touren auf Pisten werden immer beliebter. Wir müssen deshalb jetzt klare Verhältnisse schaffen – für Tourengeher, Alpinskifahrer und Skigebietsbetreiber, letztlich also für die Zukunft des Skisports.“

Ist Pistengehen gefährlich?
Immer wieder wird im Zusammenhang mit Skitouren auf Pisten das Bild vom „Geistergeher“ bemüht – also vom Pistengeher, der in entgegengesetzter Richtung zu den Alpinskifahrern unterwegs ist und daher ein äußerst gefährliches Hindernis darstelle. Wer auf einer gut befahrenen Skipiste aufsteige, so eine gängige Argumentation, dem kämen während seines Aufstiegs hunderte Skifahrer entgegen, woraus ein erhebliches Risiko resultiere. Theoretisch ist das richtig. Die Praxis zeigt jedoch, dass es durch gegenseitige Rücksichtnahme von Alpinskifahrern und Tourengehern bislang glücklicherweise nur sehr selten zu Kollisionsunfällen gekommen ist. 

Der Fünfpunkte-Plan
Seit zwei Jahren setzen sich der Verband Deutscher Seilbahnen und der Deutsche Alpenverein gemeinsam für ein spannungsfreies Nebeneinander von Tourengehern auf Pisten und Alpinskifahrern ein. Die Bilanz des gemeinsamen Engagements kann sich sehen lassen: In allen bayerischen Skigebieten gibt es Aufstiegsmöglichkeiten für Tourengeher. Allerdings sind die Lösungen im Detail in einigen Skigebieten noch nicht ideal. Vor dem Hintergrund der aktuellen Gerichtsentscheidung im Fall Garmisch-Partenkirchen ist es nun an der Zeit, allgemein akzeptierte Lösungen für alle Skigebiete zu finden. Der DAV schlägt einen Fünfpunkte-Plan vor, um dieses Ziel zu erreichen:  

Ziel muss es sein, dass es in allen Skigebieten in den bayerischen Alpen Aufstiegsmöglichkeiten gibt, die die Tourengeher ganztags benutzen können. Auf jahrelang gewohnte Aufstiege wird bei der Routenfindung Rücksicht genommen. 
 
Für besonders gefährliche Stellen (Engstellen, steile Passagen, notwendige Pistenüberquerungen o. ä.) muss es jeweils an die Situation angepasste Lösungen geben – also zum Beispiel Umgehungswege, Absperrungen oder Warnschilder. 
 
Pauschale Sperrungen von Skigebieten für Tourengeher darf es nicht geben 

Alle Beteiligten (Liftbetreiber, Gemeinden, DAV-Sektionen etc.) sollten sich aktiv am Prozess beteiligen – sowohl bei den Gesprächsrunden, als auch bei der Umsetzung der gefundenen Lösungen.  

Die Pistengeher verpflichten sich, die DAV-Regeln für Skitouren auf Pisten und die örtlich gefundenen Regelungen zu beachten. Nur bei Einhaltung dieser Regeln ist ein konfliktfreies Miteinander von Alpinskifahrern, Tourengehern und Mitarbeitern der Liftbetreiber (z. B. Pistenraupenfahrer) möglich.  

Wo es gute und einvernehmliche Lösungen gibt, bleiben diese selbstverständlich unberührt. Wo Nachbesserungsbedarf besteht, bietet sich der DAV als Moderator bei Gesprächsrunden vor Ort an – so, wie er dies in den vergangenen Jahren auch getan hat. Alle Seiten sollten mit den Lösungen zufrieden sein. Im Idealfall haben die Skigebietsbetreiber nicht nur keine Nachteile, sondern erschließen sich einen Nischenmarkt (z. B. durch Parkplatzgebühren, gastronomischen Umsatz etc.). Hinzu kommt die positive Wirkung eines harmonischen und respektvollen Miteinanders in den Skigebieten, was am Ende für alle Beteiligten zu Win-Win-Situationen führen kann, die auf Dauer Bestand haben.  

Seit 2003 bemüht sich der DAV um einvernehmliche Lösungen in allen bayerischen Skigebieten. Dabei arbeitet er mit allen Beteiligten eng zusammen: dem Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte (VDS), dem Bayerischen Innen- und Umweltministerium, dem Landesamt für Umwelt, dem Deutschen Skiverband, dem Lawinenwarndienst sowie den Lift- und Bahnbetreibern, Gemeinden und zuständigen DAV-Sektionen. 


Die DAV-Regeln für Skitouren auf Pisten

1. Aufstiege und Abfahrten erfolgen auf eigenes Risiko und eigene Verantwortung.

2. Aufstiege nur am Pistenrand vornehmen (FIS-Regel Nr. 7). Dabei hintereinander, nicht nebeneinander gehen. Auf den Skibetrieb achten.

3. Besondere Vorsicht vor Kuppen, in Engpassagen, Steilhängen, bei Vereisung und beim Queren der Pisten. Keine Querungen in unübersichtlichen Bereichen.

4. Keinesfalls gesperrte Pisten begehen. Lokale Hinweise und Routenvorgaben beachten.

5. Größte Vorsicht und Rücksichtnahme bei Pistenarbeiten. Bei Einsatz von Seilwinden sind die Skipisten aus Sicherheitsgründen gesperrt. Es besteht Lebensgefahr.

6. Frisch präparierte Skipisten nur in den Randbereichen befahren. Bei Dunkelheit stets mit eingeschalteter Stirnlampe gehen, reflektierende Kleidung tragen.

7. Auf alpine Gefahren, insbesondere Lawinengefahr, achten. Keine Skitouren in Skigebieten

durchführen, wenn Lawinensprengungen zu erwarten sind.

8. Skitouren nur bei genügend Schnee unternehmen. Schäden an der Pflanzen- und Bodendecke vermeiden.

9. Rücksicht auf Wildtiere nehmen. Bei Dämmerung und Dunkelheit werden Tiere empfindlich gestört. Hunde nicht auf Skipisten mitnehmen.

 
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