Montag, 29. April 2013

Stefan Heim: Walserweg Vorarlberg

Stefan Heim: Walserweg Vorarlberg




Hier finden Sie eine Vorstellung des interessanten Buches über die Walser und den Walserweg:

Herbert Raffalt: Steirische Almen


Herbert Raffalt: Steirische Almen



Alles über Almen in der Steiermark, dazu 88 Wandertipps erfahren Sie unter folgendem Link:
 
 
 
 

Via Claudia Augusta in Tirol:

Via Claudia Augusta: 
Radwandern auf der Via Claudia Augusta
 
 
Alles über Radwandern auf der 
Römerstraße Via Claudia Augusta erfahren Sie unter folgendem Link:
 
 

Tirol: Kunstschätze auf den Bergen und im Land

Tirol: Kunstschätze in der Bergwelt

 

 

Ein Denkmal sagt immer: „Denk mal dran, wie sich das Leben in alten Zeiten hier abgespielt hat!“ Auf Tirols Kulturwanderwegen wird Vergangenheit lebendig – Wanderer erwarten dort einige überraschende Kulturschätze. Sie bieten die Gelegenheit, Kultur- mit Naturgenuss zu verbinden.  

Auf den Tiroler Wanderrouten liegen oftmals Steine im Weg: kleine, unscheinbare, die unter den Bergschuhen knirschen und die man nicht speziell wahrnimmt, weil sie zum Gebirgsgelände gehören. Oder größere Steine, die sich auf Wanderwegen zu natürlichen Treppen formen und beim Auf- und Abstieg helfen. Manchmal müssen Felsvorsprünge umgangen oder Steinplatten erklommen werden. Oft kommt man aber auch an großen, historisch wertvollen Steinen vorbei. Daraus setzen sich zum Beispiel Burgen und Schlösser oder andere Denkmäler der bewegten Geschichte Tirols zusammen, die spannende Details aus der Vergangenheit zum Leben erwecken.
 



Tirol: Dreiländergrenzstein und Via Claudia Augusta
Ein ganz besonderer Stein liegt im Südwesten des Gemeindegebietes von Nauders mitten in einem herrlichen Wandergebiet auf 2179 Meter Seehöhe am Weg: Beim „Dreiländergrenzstein“ treffen die Grenzen von Österreich, der Schweiz und Italien zusammen. Ein Grenzgebiet ist immer auch kulturell sehr interessant und so findet man in dieser Region an der alten Römerstraße „Via Claudia Augusta“ etliche Sehenswürdigkeiten. Stattliche Burgen und Wehranlagen bereichern die Gegend und können auf idyllischen Spazier-und Wanderwegen besichtigt werden. 

Dort, wo die alte Römerstraße vom Reschenpass in Richtung Pfunds-Landeck den Inn erreicht, liegt beispielsweise die ehemalige Gerichts- und Zollstätte Alt-Finstermünz. Der mitten im Fluss stehende Wehrturm mit den beidseitigen Holzbrücken, die kleine Kapelle und das alte Zollhaus mit der Grenzbefestigung „Sigismundseck“ aus dem 15. Jahrhundert, das wie an den steilen Felsen geklebt aussieht, sind sehenswerte Zeugnisse vergangener Zeiten. 

Tirol: Schlösser, Burgen und Schutzhütten
Es müssen jedoch nicht immer Burgen, Schlösser und alte Festungen sein, die lebensnah von alten Zeiten erzählen - auch manche Schutzhütten stellen historisch bemerkenswerte Denkmäler dar, obwohl man hier meistens nur einkehren und sich von einem vielleicht etwas anstrengenden Aufstieg  ausruhen möchte. Hat man sich erst einmal gestärkt, lohnt sich ein genauerer Blick auf das Ambiente, wie beispielsweise in der Berliner Hütte. Die denkmalgeschützte Alpenvereinshütte liegt am gleichnamigen Berliner Höhenweg auf der Schwarzensteinalm im Oberen Zemmgrund (2042 Meter Seehöhe). Sie gehört zu Mayrhofen/Ginzling und ist sowohl die älteste als auch die bekannteste Schutzhütte in den Zillertaler Alpen.

Das ursprüngliche Gebäude wurde 1879 von der Sektion Berlin des „Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins“ (DOeAV) erbaut. Dass sie nicht nur Schutzfunktion besitzt, sondern als Baudenkmal gilt und deshalb auch selbst unter Schutz steht, hat die Berliner Hütte dem deutschen Kaiserreich zu verdanken, das sich auch im Hochgebirge inmitten mehrerer Dreitausendergipfel eindrucksvoll präsentieren wollte. Im Laufe der Zeit wurde sie ausgebaut und bietet mittlerweile im Sommer 180 Übernachtungsplätze (Matratzenlager und Zimmer). Gut ausgeruht sollte man unbedingt noch hinaufsteigen zum etwas über eine Stunde Gehzeit entfernten und idyllisch gelegenen Schwarzsee. Dort wartet ein schöner Ausblick auf die umliegende mächtige Bergwelt.
 

Erkenntnisse am Archäologischen Rundwanderweg in Tirol
Noch weiter zurück in die Vergangenheit führt der „Archäologische Rundwanderweg“ von Obergurgl im Ötztal. Wo Forscher und Archäologen zugange sind, können auch Wanderer tiefschürfende Erkenntnisse gewinnen, zum Beispiel über die Besiedlungsgeschichte der Region. Die Informationen werden stilgerecht auf dreisprachigen Kupferstelen präsentiert. Von Station zu Station bleibt zum Glück genügend Gelegenheit, die Gegend zu bestaunen, denn der Weg  führt durch den Naturpark Ötztal und dabei auch mitten hinein ins Naturdenkmal „Obergurgler Zirbenwald“. 

Wo sich die urzeitlichen Ötzis über Gebirgspfade und Pässe mühten, braucht es auch heute noch Ausdauer, denn die gesamte Wegstrecke nimmt 6 bis 7 Stunden Gehzeit in Anspruch und überwindet 550 Höhenmeter. Mit guter, wetterfester Bergausrüstung und gewissenhafter Routenplanung lässt sich die Tour aber auch mit mittlerer Kondition gut bewältigen (beste Jahreszeit: Juni bis September). Verschiedene Einkehrmöglichkeiten stehen zwar zur Verfügung, dennoch empfiehlt es sich, genügend Verpflegung und Trinkvorrat mitnehmen.

Himmelwärts in Tirol auf dem Kapellenweg
Nicht in hochalpine Regionen, aber eindeutig himmelwärts geht es auf dem „10 Kapellenweg“ von Schwaz.  Der familienfreundliche, sechs Kilometer lange Rundwanderweg ist in zwei Stunden Gehzeit zu schaffen und überwindet 270 Höhenmeter. Start und Ziel zugleich ist das Silberbergwerk Schwaz. Dort führt ein unterirdischer Stollen in die Vergangenheit der alten Silberstadt. Dass der Kapellenweg hier beginnt und endet, ist kein Zufall. Die Kapellen stammen aus der Blütezeit des Bergbaus und die tiefgläubigen Knappen haben hier oft gebetet, weil sie bei ihrer Arbeit großen Gefahren ausgesetzt waren. Der Kappellenweg kann (winters bei gut geräumten Wegen) das ganze Jahr begangen werden, an sonnenreichen Sommertagen sind die schattigen Teilabschnitte durch das Waldgebiet besonders angenehm. 

Kirchen und Kapellen mit heiligen Quellen in Tirol
Eine Kapelle mit eigener Quelle war lange Zeit das Wallfahrtskirchlein St. Magdalena zwischen Trins und Gschnitz im Gschnitztal (ein Seitental des Wipptales), an einem wunderschönen Aussichtspunkt auf 1600 Metern gelegen. Inzwischen ist die Quelle versiegt bzw. wurde still gelegt, um die wertvollen romanischen Fresken mit biblischen Darstellungen in der Kapelle nicht zu gefährden. Sie stammen vermutlich aus der Zeit um 1200 und zählen damit zu den ältesten Wandmalereien auf Nordtiroler Boden. Früher war hier eine Einsiedelei, jetzt halten Wanderer in St. Magdalena Einkehr – zuerst im kleinen Gotteshaus, dann im daran anschließenden Gasthaus.

Von Gschnitz aus ist St. Magdalena in etwa eineinhalb Stunden Gehzeit zu erreichen. Geöffnet und bewirtschaftet von Mitte Mai bis Mitte Oktober täglich von 9 -19 Uhr. Übernachtungen von bis zu 10 Personen sind gegen Voranmeldung möglich. 

Im Wallfahrtsort Maria Waldrast am Fuße der Serles auf über 1600 Meter sprudelt die heilige Quelle noch und bringt mit jedem Schluck  Wohlbefinden und Inspiration. Zumindest spricht man dem Wasser heilende Wirkung zu. Auf ganz weltliche Weise mit guten Schmankerln stärken kann man sich im Klostergasthof. Das Kloster gehört dem Servitenorden, die ruhige, andachtsvolle Atmosphäre macht den herrlich gelegenen Ort zu einer Oase der Besinnung, die auf vielen Wanderwegen, aber auch auf einer guten Bergstraße mit dem Auto (Brenner-Autobahn Ausfahrt Matrei) erreicht werden kann. Das Haus mit schönen Gemeinschaftsräumen, 21 Zimmern und 45 Betten ist bestens geeignet für Familienurlaube, Seminare und Gruppenprojekte.

Tirol: Ein Lift nicht nur für Singles
Ein Kulturdenkmal der speziellen Art und noch dazu als Aufstiegshilfe sehr bequem ist der Kaiserlift in Kufstein. Er stammt aus den späten 1960er Jahren. Hier kann man im Rahmen eines herrlichen Wanderausfluges noch den „Luxus“ des Singletransportes genießen - der Einser-Sessellift ist im modernen Gondelzeitalter schon etwas Besonderes.  Trotz seiner beinahe antiken Anmutung bringt er seine Gäste verlässlich ans Ziel auf den Jahnhügel am Brentenjoch. Dort eröffnet sich ein herrliches Wandergebiet mit imposanten Aussichten auf die Gebirgskette des Wilden Kaisers. Ganz in der Nähe liegt die Brentenjochalm, wo Wanderer gerne einkehren und eine gute Jause bekommen.

Dieter Buck

Fotos:
Berliner Hütte (Foto: Andreas Kitschmer)

Altfinstermünz (Foto: TVB Tiroler Oberland)


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Tirol: Freiheit auf den Bergen

Tirol: Freiheit spüren auf den Gipfeln 

 

Höhenwandern und Trekking sind für viele Menschen ein besonderes Naturerlebnis. Einmal in einer gewissen Höhe angekommen, wandern sie entlang der Tiroler Berggipfel – und betrachten das Herz der Alpen genussvoll von oben.

Von Mayrhofen im Zillertal aus gehen Wanderer drei Stunden– über den Oberen Zemmgrund, weite Täler, vorbei an der Grawandhütte, bis sie schlussendlich in der Berliner Hütte einkehren. Die 2.042 Meter hoch gelegene Kreuzung aus Alpenvereinshütte und Alpinhotel ist, wie viele andere Hütten in Tirol, ein Stück Alpengeschichte. Erbaut wurde sie bereits im Jahr 1878.
 


Hütte oder Zelt? Höhenwandern in Tirol ist beides
Dass ein Alpenvereinshaus wie die Berliner Hütte inzwischen seit 135 Jahren Teil der Tiroler Alpen ist, zeugt vom anhaltenden Reiz des Höhenwanderns. Davon ist auch Ambros Gasser, Geschäftsführer der Alpinschule Innsbruck, überzeugt. Seit ihrer Gründung 1963 ist die Alpinschule Innsbruck unter den führenden Anbietern von Wander-, Trekking- und Erlebnisreisen im deutschsprachigen Raum. „Menschen, die sich mit uns zu Fuß auf die Reise machen, suchen einfach mehr Natur, als man bei einem Aufenthalt in einem normalen Hotel erleben kann“, erklärt Ambros Gasser die Motive für das Höhenwandern. „Das reicht vom Zelt-Trekking bis zu Wanderungen von Hütte zu Hütte, die inzwischen gerade in Tirol sehr viel Komfort für Weitwanderer bieten.“
 



Tirol: Der Rucksack wartet oben
Das Herz der Alpen bietet einzigartige Möglichkeiten des Höhenwanderns. Ambros Gasser betont, dass sich Höhenwandern nicht durch eine bestimmte Meereshöhe definiert. „Wir betrachten Höhenwandern als mehrtägiges Naturabenteuer zu Fuß, bei dem man sich zu Beginn eine gewisse Höhe erwandert, um dann an einem Gebirgszug entlang das Land aus der Adlerperspektive zu erkunden. Man macht sich zu Fuß auf eine Reise entlang der Berggipfel und erlebt die Natur so intensiv und hautnah, dass es einem oft den Atem raubt.“ Bei der Alpinschule Innsbruck ist der Gepäcktransport für Wanderer inzwischen Standard, „weil das Wandererlebnis mit leichtem Gepäck für eine Tagesetappe einfach noch schöner ist,“ sagt Ambros Gasser.

 
Fauna, Flora und Naturführer in Tirol
Höhenwandern in Tirol ist ein Vorstoß in eine alpine Landschaft, die sanfte Almwiesen mit kargem Fels verbindet. Die richtige Ausrüstung ist hier Voraussetzung für den Genuss. Der Trend zu geführten Wanderungen steigt ständig. Bergführer und Wanderführer bieten Reisenden die nötige Sicherheit – sie geben Einblick in die Fauna und Flora. Einzigartig ist die Ausbildung zum „Tiroler Naturführer“. Seit vier Jahren bietet die Tiroler Umweltanwaltschaft diese Ausbildung an - in Zusamenarbeit mit Tirol Werbung, Tourismusverbänden, Tiroler Naturparks, Nature Watch und Swarovski Optik. Derzeit gibt es in Tirol rund 80 Naturführer, die Wanderern die Besonderheiten der Tiroler Fauna und Flora näherbringen.

Von der Qualität dieser Ausbildung ist auch Thomas Schmarda, Geschäftsführer des Naturparks Ötztal, überzeugt. „Man lernt, welche Informationen in welcher Dosis man auf einer Führung an seine Gäste weitergibt. Ein guter Führer ist Kommunikator und hat ein Gefühl dafür, wann und wie er Geschichten erzählt und sein Fachwissen auf Wanderungen einbaut.“ Im Naturpark Ötztal arbeiten in der Sommersaison derzeit zwölf Naturführer. 

Neu in Tirol: Ötztal Trek und Peter-Habeler-Runde
Durch den Naturpark Ötztal führt einer der spektakulärsten Höhenwanderwege – Der Ötztal Trek. 22 Etappen und 15 Varianten, 30.000 Aufstiegshöhenmeter und 400 Entfernungskilometer lauten die spektakulären Eckdaten dieser neuen, durchgehenden Route, die Wanderer und Bergsteiger aller Klassen in die grandiose Ötztaler Bergwelt lockt. Spektaktulär ist dieser Panorama-Weg, weil er mehrmals über die 3.000-Meter-Grenze führt.

Spektakulär ist auch die neue Peter-Habeler-Runde im Zillertal. Der in Mayrhofen im Zillertal geborene Extrembergsteiger und gebürtige Mayrhofener Peter Habeler bestieg 1978 gemeinsam mit Reinhold Messner den höchsten Berg der Erde, den Mount Everest, erstmals ohne künstlichen Sauerstoff. Der neue, nach dem Extrembergsteiger und Mayrhofner benannte Höhenweg umfasst auf insgesamt etwa 60 Kilometern sieben Hütten mit Distanzen von 3,5 bis zu 13 Kilometern.

Einsteiger-Tipps zum Höhenwandern in Tirol
Wer nicht in dieser Höhe wandern will, dem empfiehlt Ambros Gasser von der Alpinschule Innsbruck vor allem den Berliner Höhenweg, den bekannten Adlerweg und den Lechweg. Interessant ist auch der Inntaler Höhenweg von Innsbruck bis nach Schwaz. „Denn dieser Höhenweg gibt immer wieder einmal den Blick auf das Inntal frei. Und das Haupttal Tirols einmal aus der Vogelperspektive zu betrachten, hat schon seine ganz eigene Faszination“.

Dieter Buck 

Fotos:
Der Ötztal Trek ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Höhenwanderweg, denn er führt gleich mehrmals über die 3.000-Meter-Marke. (Foto: Ötztal Tourismus/Bernhard Ritschel)

...wenige Minuten später auf dem Gipfel der Talleitspitze (Foto: Ötztal Tourismus/Bernhard Ritschel)

Höhenwandern bedeutet, zuerst den Berg zu erklimmen und dann entlang der Tiroler Berggipfel die einzigartige Naturwelt Tirols aus der Vogelperspektive zu betrachten. (Foto: Alpinschule Innsbruck)
 
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Mittwoch, 24. April 2013

Von 300 bis 3.000 Meter:
Algunder Wanderparadies auf der Sonnenseite der Alpen


Schroffe Berge – mildes Klima. In Algund ist diese Kombination nur scheinbar ein Widerspruch! Dort herrschen Klimabedingungen, die man niemals in den Alpen erwarten würde.  
Das milde, alpin-mediterrane Mikroklima hat Algund seiner Kessellage zu verdanken – rundherum flankiert von schützenden Naturdenkmälern, von schroffen Dreitausendern an der Alpensüdseite, aber auch von der schmucken Südtiroler Kurstadt Meran. So ist Algund die wohl „wanderbarste“ Region Südtirols. Denn bereits zu Frühlingsbeginn zeigen sich dort die Panoramawanderwege von ihrer sonnigen Seite: Wie Lebensadern durchziehen sie die wunderbare Südtiroler Bergwelt. So erfreuen sich selbst wenig trainierte Gäste am Algunder Waalweg der, meist eben, hoch über Algund verläuft und über den wohlbekannten Tappeinerweg sogar bis ins mondäne Meraner Zentrum führt.  


 
Konditionell etwas anspruchsvoller ist da schon der Meraner Höhenweg, einer der wohl beeindruckendsten Panoramawanderwege Südtirols, der sich zudem über Algund als direkter Zustiegsweg in die Texelgruppe anbietet. Dort, in Südtirols größtem Naturpark, fühlen sich Naturverliebte und Bergsteiger wohl, die nicht bloß die Ausblicke auf das Weltnaturerbe Dolomiten sondern auch auf die imposanten Gletscher des Ortlermassivs genießen dürfen. Wer die vielen Höhenmeter hingegen gemütlich und schnell überwinden möchte, gondelt ganz einfach mit dem Sessellift in das Herz der Texelgruppe oder gar mit einem Korblift, der ein nostalgisches Vergnügen verspricht! Die Leiteralm ist dort übrigens nur eine von vielen urigen Berghütten, die hungrige Wanderer mit echten Südtiroler Schmankerln lockt.
Dieter Buck
Info:
Tourismusbüro Algund, Hans-Gamper-Platz 3, I-39022 Algund bei Meran (BZ), Tel.: +39/(0)473/448600, Fax: +39/(0)473/448917, E-Mail: info@algund.com, www.algund.com
Anreise Gartendorf Algund
Auto: über die Brennerautobahn A22 bis nach Bozen Süd, weiter über die Schnellstraße nach Meran/Algund
Bahn: von München über Innsbruck nach Bozen (von dort jede halbe Stunde nach Meran)
Flug: Low-Cost-Flüge nach Innsbruck, Verona und Bergamo
Bus: Meraner-Land-Express von München nach Algund (mittwochs und samstags)
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Urlaub unter südlicher Sonne in Südtirol im Gartendorf Algund

Urlaub in Algund: 
Palmenblättern und Apfelblüten
 
 
Alles über den Urlaub im Gartendorf Algund erfahren Sie unter folgendem Link:
 
 
 
 

Die Hütten des Schweizer Alpen-Club (SAC)

Die Hütten des Schweizer Alpen-Club

 
Alles über die Hütten des Schweizer Alpen-Club (SAC) erfahren Sie in diesem Buch. Hier finden Sie eine Besprechung:

 

Dienstag, 23. April 2013

Urlaub in Salzburg

Urlaub im wunderschönen Salzburg verbringen
 
Salzburg ist eine wunderschöne Stadt an der Salzach und die viertgrößte Stadt von Österreich. Die Stadt bietet Kultur, Sehenswertes, Sport und kulinarischen Genuss.
 
Die kleinen Straßen und Gassen verleihen Salzburg einen Hauch von Romantik. Man findet Schlösser und Kirchen und kann die Salzburger Festung Hohensalzburg besichtigen aber auch die Salzburger Festspiele sind ein Besuch in Salzburg wert. Mögen Sie Geschichte? Dann besichtigen Sie doch die Statue von Mozart auf dem Mozartplatz oder besuchen Sie sein Geburtshaus. Wenn Sie etwas Süßes wollen, dann gehen Sie in eine der Fürst Konditoreien und genießen Sie eine Mozartkugel.
 
 
Abends ist ein Konzert - oder Opernbesuch zu empfehlen und bieten kulturelles Programm auf hohem Niveau. Das Salzburger Romantik Hotel Gmachl ist ideal für verliebte Pärchen. Sie verwöhnen Sie mit kuschlig eingerichteten Zimmern und Suiten. Eleganz und Wohlfühlatmosphäre ist vorhersehbar. Essen bei Kerzenschein, ein Drink an der Bar oder ein Schaumbad. In diesem Urlaub geht es nur um Sie.
 
Genießen Sie abends die verspielte Altstadt, wo in jeder Ecke ein Hauch von Vergangenheit mitschwebt oder machen Sie einen Spaziergang am Mattsee. Salzburg bietet alle Facetten und lässt keine Wünsche offen.
 
Oder entspannen Sie besser bei einer Partie Golf? Dann ist eines der wunderbaren Golfhotels genau das Richtige für Sie. Sportliche Herausforderungen und wunderschöne Natur vereinen sich in diesem Urlaub garantiert. Die Hotels besitzen meist mehr als einen Golfplatz. Nach einer Runde auf dem Golfplatz können Sie dann im Wellnessbereich des Hotels relaxen und sich verwöhnen lassen. Ob Sie nun einen romantischen Urlaub zu zweit wollen oder auf dem Golfplatz ein paar Bälle einlochen wollen, ist Salzburg das, was zu ihnen passt. Die Romantik Hotels oder auch die Golfhotels bieten das perfekte Ambiente für sich und ihre Mitreisenden. Lassen Sie sich ein Wochenende oder mehr von der Stadt verzaubern und erleben Sie eine wundervolle Zeit.
 
Golfplatz
 
Christian Müller


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Montag, 22. April 2013

Osttirol: Herzass-Route im Villgratental

Villgratental in Osttirol
Einfach dem Herzen folgen: Der Weg zu den 50 imposanten Gipfeln rund ums Villgratental ist jetzt ausgeschildert
Wenn im Juni die Herz-Jesu-Feuer die Bergwelt erleuchten, laden die Osttiroler zu ihrem Wanderopening. Und Guides führen Gäste gratis über Teiletappen der „Herz Ass“-Route






Sie bilden schon immer ein Herz – die 50 mächtigen Gipfel, die das abgeschiedene Villgratental seit jeher scheinbar liebevoll umschließen. Wirklich erkennen kann man das aber nur aus der Vogelperspektive.

Damit sich niemand verläuft, ist die legendäre 6-Tages-Route, die unter den Einheimischen bisher als Geheimtipp gehandelt wurde, jetzt durchgängig ausgeschildert. Für „jedermann“ sozusagen. Denn so nennen die Osttiroler die leichte Variante, die einige Gipfel ausspart und abends immer zurück zur komfortablen Übernachtung im Tal führt. 

Die harte Tour mit 5500 Höhenmetern allein im Aufstieg, etwa 100 Streckenkilometern, zwei Hütten- und drei Biwak-Nächten bleibt nach wie vor den Kartenlesern vorbehalten. Wer allerdings zum Wanderopening vom 6. bis 9. Juni ins Villgratental kommt, kann in der schweren wie in der leichten Version erfahrenen Guides über Teiletappen der „Herz Ass“-Route folgen. 

Und an diesem Wochenende gleich miterleben, wie die traditionellen Herz-Jesu-Feuer die Berge erleuchten. Drei Nächte mit Frühstück und Abendessen sowie Lunchpaketen für zwei geführte Bergwanderungen gibt’s inklusive Transfers und Teilnahme am Rahmenprogramm für 165 Euro pro Person im Doppelzimmer einer Privatunterkunft und ab 195 Euro im gemütlichen Gasthof.



Im Villgratental in Osttirol
Obwohl’s schon immer da war, haben die Villgrater ihr Herz erst in den 1980-er Jahren entdeckt. „Damals fand die Erstbegehung statt – viele haben mitgefiebert bei dieser Gratwanderung“, erinnert sich Ossi Fürhapter vom örtlichen Tourismusverband. „Und jetzt sind wir stolz darauf, dass wir unsere Gäste zu diesem ganz besonderen Erlebnis einladen können.“ Während die Cracks am Freitag in sieben Stunden „über die Almen“ zur Reiterstube wandern, legen Hedonisten den Weg von Innervillgraten aus in fünf Stunden zurück.

Wer mag, testet vor dem Abendessen den neuen Kneipp-Pfad Winkeltal, danach steht der Rücktransfer zur Unterkunft bereit. Am nächsten Tag ist Start im Kalkstein und Ziel sind die Unterstaller Almen, wobei die leichte Tour zwei Gipfel ausspart. 

Kurz im Gasthof verschnaufen, dann geht’s mit dem Bus zur Äußeren Alm auf 2200 Meter Höhe und einem wirklich einzigartigen Erlebnis: Der Hirte ist noch nicht da, der hier den Sommer verbringt – und die Gäste genießen bei einem Grillabend vor der urigen Holzhütte ihren Logenplatz: Denn der Blick auf die Herz-Jesu-Feuer ist einfach unvergesslich. Die Gipfel der Dolomiten und der Karnische Kamm wetteifern; überall erstrahlen Herzen und flammende Kreuze in der Welt der Gipfel. So, wie es Sitte ist, seitdem sich die Tiroler dem „Heiligsten Herzen Jesu“ anvertraut haben, womit sie um Beistand vor Napoleon baten.

Brauchtum im Villgratental in Osttirol
Am Sonntag können Gäste tagsüber die tief verwurzelte Frömmigkeit ebenso wie lebendige Traditionen miterleben, wenn festliche Prozessionen durch die Orte Inner- und Außervillgraten schreiten. 

Abends erstrahlen die Häuser wie die Berge im Kerzenschein. Abreisen, oder doch besser verlängern? Und die Einzigartigkeit des abgeschiedenen Villgratentals noch länger auf sich wirken lassen, das österreichweit übrigens das einzige ist, das nie den Verheißungen des Skizirkus erlag. Kein einziger Lift weit und breit. So trifft man hier auch im Sommer nur Gleichgesinnte, die sich die Gipfelwelt selbst erobern.

Über Osttirol
Osttirol mit der Bezirkshauptstadt Lienz und 32 Gemeinden gliedert sich in vier Regionen: Die Nationalpark-Region Hohe Tauern und das Defereggental im Norden, die Lienzer Dolomiten im Südosten und das Hochpustertal im Südwesten. Staufreie Anreise inklusive Landschaftserlebnis über die Felbertauernstraße.

Dieter Buck

Info:
Osttirol Information, Albin-Egger-Str. 17, A-9900 Lienz, Tel. +43 (0) 50 212 212, info@osttirol.com, www.osttirol.com

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Kitzbüheler Alpen in Tirol: Biken - und das auch für Ladys

Kitzbüheler Alpen:
Tirols bestes Bike-Erlebnis
– auch für Ladys

Die Ferienregionen Brixental, Hohe Salve und St. Johann in Tirol in den Kitzbüheler Alpen haben direkten Anschluss zu 1.000 Kilometern Radwegen und 800 Kilometern Mountainbiketrails.
Von Mountain Bike Holidays gab es dafür 2012 die Auszeichnung als „approved bike area“. Die internationale Radsportszene strampelt sich dort regelmäßig durch die Berge. Die 18 Rennradrouten in der Region, der Mozartradweg und der Inntalradweg sind ideale Trainingsstrecken für Hobby-Straßenfahrer. Optimale Trainingsbedingungen also für den 45. Radweltpokal (24.–27.08.13) in St. Johann in Tirol – die größte Radveranstaltung der Welt. Bikeguiding Alpin in Hopfgarten bietet wöchentlich Mountainbike-Einführungen mit Fahrtechniktraining sowie drei Mal pro Woche geführte Touren an.
Im Brixental startet die Bikeacademy Kirchberg im Sommer täglich zu drei unterschiedlich schwierigen Biketouren in die Kitzbüheler Alpen. In der Ferienregion Hohe Salve steht ein Bike- und Wellness-Wochenende für Damen (02.–04.08.13) auf dem Programm, bei dem Hobbyradlerinnen ihre Kondition und die Fahrtechnik verbessern können. Die Kitzbüheler Alpen sind zudem die weltweit größte E-Bike-Destination. Mit Hilfe von Movelo-Elektrobikes kommt man ohne Schweiß an Etappenziele heran, die sonst nur wadenstarke Profis schaffen. Ein großes Netz aus Verleih- und Akkuladestationen garantiert, dass der Saft unterwegs nicht ausgeht.
Alles zusammen beste Voraussetzungen also, um in den Kitzbüheler Alpen aus dem Windschatten der Profis heraus seiner persönlichen Bestzeit entgegenzutreten. Ein weiteres Plus ist, dass es dort viele radlerfreundliche Unterkünfte gibt und dass die beliebte Kitzbüheler Alpen Sommer Card auch als „Freifahrausweis“ auf allen 29 Sommerbergbahnen der 14 Berge ringsum gilt. So können Mountainbiker einige Höhenmeter streichen und Downhiller haben mehrmals pro Tag ein Ticket zum Startpunkt vieler Downhilltrails. Eine besonders lange Abfahrt finden All-Mountain-Fahrer auf der Ehrenbachhöhe, dem Nachbarberg des berühmten Hahnenkamms. Dort beginnt der superlange Fleckalm-Trail (7,5 km). Eine weitere Downhill-Challenge bietet der Sportberg Gaisberg in Kirchberg, wo gleich mehrere Trails zur Verfügung stehen. Für echte Cracks empfiehlt sich auch die Downhillstrecke in Hopfgarten.
Dieter Buck
Info:
Kitzbüheler Alpen Marketing GmbH, A-6365 Kirchberg in Tirol, Hauptstraße 8, Tel.: +43/(0)5356/64748, E-Mail: info@kitzalps.com, www.kitzalps.com
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