Samstag, 31. Mai 2014

Kärnten: Wandern über Granatsteine am Millstätter See


Das Juwel in Kärnten - der Millstätter See
Wandern, wo die Granatsteine funkeln



Der Millstätter See Höhensteig, der die Bergwelt rund um den zweitgrößten Kärntner See verbindet, nimmt seine Gäste mit auf eine Entdeckungsreise – zu den schönsten Plätzen mit Blick auf die Natur im warmen Farbenkleid und zu funkelnden Granatsteinen auf den Pfaden.

Als Genusstour für alle Sinne erweist sich eine Wanderung unter dem Motto „Der Granat – Feuerstein der Liebe“ auf der zweiten Etappe des Millstätter See Höhensteigs. Stets den in der Sonne glitzernden See im Blick führt der Weg von der Schwaiger- zur Lammersdorfer Hütte bis hinauf auf den Kamm der Millstätter Alpe.

In ihrem Inneren birgt sie das größte Granatvorkommen der Alpen, wovon die Pfade auf dem Höhenzug ein funkelndes Zeugnis ablegen. Die rubinroten Steine einfach vom Boden aufheben und einstecken – auch Reisende längst vergangener Zeiten trugen die Granatsteine als Talisman in ihren Taschen. Als Höhepunkt der dreieinhalb stündigen Wanderung wartet hoch oben das Granattor. Dieser mächtige, mit Granatsteinen gefüllte Durchgang markiert auch den Punkt, der die Aussicht über den Millstätter See in seiner Gesamtheit frei gibt.


Zur Einkehr nach der Tour lädt die Lammersdorfer Hütte. Während der Blick über die sattgrünen Almen schweift, lassen sich die Gäste zum Beispiel den preisgekrönten Bergkäse aus der hütteneigenen Sennerei schmecken. Wer Lust hat,  setzt den Weg auf der zweiten Etappe des Höhensteigs fort, die über den Rosenkofel, den Ort Kaning und hinauf auf das Erlacherhaus führt. Dieser und zwei weitere Abschnitte des Millstätter See Höhensteigs sind übrigens auch Teil des beliebten Weitwanderweges, des Alpen-Adria-Trails, der von den Dreitausendern der Hohen Tauern bis ans Mittelmeer führt.

Auf den Weltenberg Mirnock
Über dem Millstätter See thront im Osten der Weltenberg Mirnock, auf dessen Pfaden  sich ebenfalls Granate zahlreich blicken lassen. Die letzten Meter hinauf auf den Mirnock verlaufen über die „Scala Paradisi“ – 30 Stufen auf dem Weg zum Gipfelkreuz (2.100 m) mit Monolithen als steinerne Wegweiser. Für diese vierte Etappe des Millstätter See Höhensteigs sind rund neun Stunden Gehzeit zu veranschlagen. Unterwegs laden immer wieder Mirnock-Möbel zum Ausruhen ein. Diese sanft geschwungenen Bänke erinnern an die Geländeform der umgebenden Berge.  


Bauernpicknick mit Aussicht
Wenn die Sonne ihre letzten Strahlen über den Millstätter See schickt, erreichen die Wanderer beim Gasthof Bergfried in Gschriet den „Sternenbalkon“ – ein Platz zum Träumen und Schauen. Hier schweift der Blick von den Hohen Tauern über die Almen der Millstätter Alpe zum ins Abendlicht getauchten Millstätter See. Auf dem Sternenbalkon lassen sich auch die kulinarischen Köstlichkeiten der Mirnockbauern verkosten. Dazu bestellen sich die Wanderer am besten am Vortag beim Infocenter Millstätter See in Seeboden einen Picknickkorb, der zum Beispiel Mirnockspeck, Wurst- und Käsespezialitäten, Topfenaufstrich mit Kräutern und Hausbrot frisch aus dem Ofen enthält. Den Durst stillt hausgemachter Holundersaft und zum Dessert gibt's „Mirnockaugen“, süße Krapfen verfeinert mit einem Marmeladen-Auge.

Im Tal setzt die Erlebniswelt „Granatium“ in der alten Bergwerksstadt Radenthein in der Destination Millstätter See den „Blutstropfen Christi“, wie Granate auch genannt werden, in all seinen Facetten in Szene. Im 300 Meter langen Stollen gewinnen die Besucher ein Bild von der unterirdischen Heimat des Edelsteins. Wieder unter freiem Himmel öffnet sich das Schürfgelände am Kaninger Bach: Mit Leihwerkzeug ausgestattet schlüpfen die Besucher in die Rolle der Knappen und schlagen Granatsteine aus der Felswand. 



Wie einst die Knappen
Vor der Kulisse der Kaninger Naturschlucht fühlt man sich in die Zeit des Granat-Abbaus Mitte des 19. Jahrhunderts zurückversetzt: Das Rauschen des Baches und das Pochen der originalgetreu nachgebauten Granat-Mühlen vermischen sich wie einst mit dem Klopfen der Bergwerksleute. Die edlen Steine, die die Schürfer von heute kostenlos mit nach Hause nehmen, geben ein eindrucksvolles Souvenir ab, vor allem dann, wenn sie fachmännischen Schliff erhalten. Dazu steht im Granatium ein Experte zur Verfügung, der sich beim Schleifen gerne über die Schulter sehen lässt und auch die Granaten der Besucher gekonnt veredelt. Zwölf Flächen besitzt der kristalline Stein, die schönsten Facetten macht der Schleifer auf Wunsch ausfindig und poliert sie gegen ein kleines Entgelt.

Dieter Buck
Fotos: Franz Gerdl, MTG Steurer, Steve Haider, MTG

Info:
Millstätter See Tourismus GmbH, Marktplatz 14, 9872 Millstatt am See, www.millstaettersee.com

Besuchen Sie uns auch unter:
http://reisen-und-urlaub.blogspot.com für Artikel über Reisen und was schön daran ist
http://alpen-blog.blogspot.com für Artikel über die Welt der Alpen
http://baden-wuerttemberg-blog.blogspot.com für Artikel über Baden-Württemberg
http://reisebuecherwanderfuehrer.blogspot.com für Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur
http://der-stuttgart-blog.blogspot.com für Artikel über Stuttgart
http://stuttgart-schwarz-weiss.blogspot.com für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie
http://living-in-stuttgart.com der englischsprachige Blog für Leben und Erleben in Stuttgart und der weiten Welt
Impressum:

Stubaier Gletscher: immer ein Erlebnis

Stubaier Gletscher – 
Den Herzschlag des ewigen Eises spüren 

Nicht nur das kühle Nass spendet Erfrischung im heißen Sommer, denn in Tirol lockt das Königreich des Schnees mit angenehmen Temperaturen und eindrucksvollen Aussichten. Am mächtigen Stubaier Gletscher, nur 45 Autominuten von der Landeshauptstadt Innsbruck entfernt, erlebt man Sommerfrische dank dem ewigen Eis besonders intensiv. Hier ist es diesen Sommer auch erstmals möglich in die glasklare Eiswelt einzutauchen – denn Anfang Juli wird am Eisgrat die neue Eisgrotte eröffnet.


Eine Wanderung durch die neue Eisgrotte am 
Stubaier Gletscher ist informativ und fasziniert.
 ©Stubaier Gletscher / Andre Schönherr

Einzigartige Gletscherkraftplätze – Eisgrotte Stubaier Gletscher und Gipfelplattform TOP OF TYROL
Ob direkt im Eis oder auf den Gipfeln – die Kraft der gewaltigen Felsmassive ist am Stubaier Gletscher überall spürbar. Faszinierende Augenblicke im ewigen Eis ermöglicht ab Juli 2014 die neue Eisgrotte auf knapp 3.000 Höhenmetern. Die Informationen entlang eines Erlebnispfads vermitteln den Gletscherbesuchern viel Wissenswertes rund um die Themen Eis und Schnee. Auf einem erlebnisreichen Rundgang eröffnet sich wahrlich ein blaues Wunder, wenn sich das Weiß vom Gletschereis in ein mystisches Blau wandelt. In der Eishöhle, die sich 30 m unterhalb der Skipiste befindet, warten einzelne Stationen an denen es sich lohnt innezuhalten, um die glitzernde Schönheit genau zu betrachten und um so manchem Gletscherphänomen zu begegnen.

Eine völlig andere Perspektive auf den Stubaier Gletscher gibt die Gipfelplattform TOP OF TYROL auf 3.210 Metern preis. Beim Panoramablick, den man von den Stubaier Alpen bis zu den Dolomiten schweifen lassen kann, vergisst man den Alltag. Die spektakuläre Lage der neun Meter auskragenden Plattform überzeugte selbst die renommierte Zeitschrift GEO, die die Gipfelplattform TOP OF TYROL kürzlich unter die zehn besten Aussichtspunkte weltweit wählte. Das auf der Gipfelplattform befindliche Viscope Fernrohr bietet eine detailreiche Fernsicht und Informationen rund um die alpine Landschaft, die das Aussichtserlebnis am TOP OF TYROL vervollständigen.

Auch im Sommer kann gerodelt werden. Nämlich am 
Stubaier Gletscher! ©Stubaier Gletscher / Mirja Geh


Aktiv am Gletscher – Wandern, Klettern und Rodeln im Stubaier Hochgebirge
Die sanfte Bewegung durch die kontrastreiche alpine Landschaft hinterlässt einen tiefen Eindruck. Unaufdringlich präsentiert sich die imposante Stubaier Gletscherwelt speziell im Sommer. Zahlreiche Routen und Wanderwege wie der Stubaier Höhenweg oder der WildeWasserWeg führen durch das Stubaital und hoch hinauf in das Königreich des Schnees.

Die eindrucksvollen Felswände am Stubaier Gletscher üben darüber hinaus einen besonderen Reiz auf Bergsportler aus, die gerne die Hänge vertikal erklimmen. Sportkletterrouten und Klettersteige unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade gilt es nahe der Mittelstation Fernau zu bezwingen. Der Klettersteig Fernau mit Schwierigkeitsgrad C, teilweise D, ist eine Besonderheit des Stubaitales. Nahe diesem Kletterpark befindet sich außerdem der Klettergarten Zollhütte, der optimale Trainingsmöglichkeiten bietet. Die zwölf kurzen Routen weisen Schwierigkeitsgrade zwischen 4A bis 6C+ auf.

Wer den ultimativen Spaß lieber auf zwei Kufen erlebt, ist auf der 1,2 km langen Rodelbahn auf Gletscherschnee genau richtig. An die eigene Rodel muss nicht gedacht werden, denn im Intersport Shop in der Bergstation Eisgrat können die Sportgeräte geliehen werden.

Rund um den Gletscher – Schauraum und Audioguide klären auf
Nicht nur der bloße Anblick ins und aufs ewige Eis beeindrucken Alpinisten und Bergbegeisterte, auch die Informationen rund um den Gletscher lassen die Besucher aufhorchen. Bei der täglichen Infostunde um 12.00 Uhr beim Bergrestaurant Jochdohle (Bergstation Schaufeljoch) geben Fachkundige ihr Wissen weiter. Außerdem steht Besuchern des Königreich des Schnees ein Audioguide als Download kostenlos auf www.stubaier-gletscher.com zur Verfügung bzw. ist er als Leihgerät bei der Bergstation Eisgrat erhältlich.

Wer schon immer wissen wollte wie eine Gondelbahn funktioniert, kann in der Mittelstation Fernau auf 2.300 Metern Höhe direkte Einblicke in die Technik der Bahn werfen. Ein Technikschauraum legt das Innere der beeindruckenden Maschinenräume offen.

Einkehren und genießen – Besinnliches und Kulinarisches am Stubaier Gletscher
Auf Stein und Eis gebaut am Fuße der Schaufelspitze steht die Kapelle Schaufeljoch. Auf 3.170 Metern bildet sie einen Ort der Ruhe, der inneren Einkehr und des Erinnerns inmitten der Stubaier Gletscherwelt. Hoch über dem Tal ist man hier dem Himmel besonders nahe und kann Momente der Stille verbringen und Kräfte für den Alltag tanken.

Eine andere Art der Einkehr ermöglichen die zwei Restaurants am Gletscher. Die Jochdohle als höchstgelegenes Bergrestaurant Österreichs auf 3.150 Metern, zählt nicht nur wegen ihrer Lage zu einem besonderen Ort der Gaumenfreude, sie besticht zusätzlich mit ihrer traumhaften Aussicht. 

Im Restaurant Eisgrat mit großer Sonnenterrasse genießt man Tiroler Köstlichkeiten und regionale Spezialitäten. Die kleinen Besucher freuen sich über den angeschlossenen Spielplatz mit Seilrutsche, Karussell, Klettergerüst, verschiedensten Schaukeln und einem Schneeberg, der für die richtige Abkühlung beim Herumtollen sorgt.

Ein Tal, eine Karte – NEU! Stubai Super Card ab Mai 2014 auch am Gletscher gültig
Die Stubai Super Card steckt voller Ermäßigungen und Vorteile. Urlauber, die ihren Aufenthalt in einem teilnehmenden Partnerbetrieb verbringen, erhalten die Stubai Super Card kostenlos und profitieren von vielen Inklusivleistungen. Neben Freifahrten mit den regionalen Busbetrieben freuen sich Wanderbegeisterte über die freie Benützung der Bergbahnen Stubaier Gletscher und den weiteren drei Bergbahnen im Stubaital (jeweils 1 Berg- und Talfahrt pro Tag, keine Beförderung mit Skiausrüstung).

Ein einzigartiger Kraftplatz für alle Yoga-Fans. 
©Stubaier Gletscher / Andre Schönherr 

Einzigartige Tage – Topevents am Stubaier Gletscher

Im Königreich des Schnees gibt es diesen Sommer noch mehr zu erleben. Facettenreiche Veranstaltungen wie die Märchenwanderung oder der TT Wandercup begeistern Jung und Alt.

Yoga auf dem Stubaier Gletscher
Spirituelles Erlebnis am 25.07.2014
Ruhe und Kraft schenkt der Gletscher jedem Besucher. In solch einer einzigartigen Umgebung wirken Yoga-Übungen intensiver und eröffnen den Weg zur inneren Mitte. Auch dieses Jahr findet im Rahmen der Yogawoche im Stubaital wieder ein Yoga-Workshop am Stubaier Gletscher am 25.07.2014 statt.

Wanderung durch das Stubaier Hochgebirge
TT Wandercup am 27.07.2014
Für alle Wanderer und solche, die es werden wollten bietet der Wandercup der Tiroler Tageszeitung die richtige Gelegenheit. Die Familienroute und die Expertenroute führen auf eine beeindruckende Weise durch die Gletscherwelt.

BIG Family Märchenwoche
Märchenwanderung am 31.07.2014
Lange Zeit schon ranken sich Geschichten und Legenden um die Tiroler Bergwelt. Bei der Märchenwanderung unter dem Motto „Feen, Elfen und Salige“ am 31.07.2014 am Stubaier Gletscher nimmt ein Märchenerzähler Jung und Alt in die geheimnisvolle  Welt der alten Geschichten mit. Vorbei an unterschiedlichen Stationen im Schnee und Eis kann man den Erzählungen lauschen.

Ausflugshighlight im Sommer
Stubaier Herbst Highlights am 15.09.2014
Im Rahmen der Stubaier Herbst Highlights erleben Gäste das idyllische Gletschertal mit Almabtrieben, Live-Musik und Stubaier Köstlichkeiten von seiner schönsten Seite. Am 15.09.2014 wird vor der Jochdohle zünftig gefeiert.

Dieter Buck

Besuchen Sie uns auch unter:
http://reisen-und-urlaub.blogspot.com für Artikel über Reisen und was schön daran ist
http://alpen-blog.blogspot.com für Artikel über die Welt der Alpen
http://baden-wuerttemberg-blog.blogspot.com für Artikel über Baden-Württemberg
http://reisebuecherwanderfuehrer.blogspot.com für Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur
http://der-stuttgart-blog.blogspot.com für Artikel über Stuttgart
http://stuttgart-schwarz-weiss.blogspot.com für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie
http://living-in-stuttgart.com der englischsprachige Blog für Leben und Erleben in Stuttgart und der weiten Welt
Impressum:

Oberösterreich: Urlaub an der Donauschlinge

Die Donauschlinge und ihr
einzigartiges Panorama 

Wenn man sich selbst gegenwärtig auf der Suche nach der perfekten Destination für die gesamte Familie ist, dann wird es hier erfahrungsgemäß nicht nur einmal zu Unstimmigkeiten oder gar Streit kommen. 

Vielleicht möchte der eine an den Strand mit blauem Meer und der andere in die Berge. Es gibt jetzt allerdings eine Lösung, wie man diesen Streitigkeiten nicht nur vorbeugen, sondern sie auch auf vorteilhafte Weise lösen kann. Wie wäre es an dieser Stelle beispielsweise mit einem unvergesslichen Urlaub in Oberösterreich? 

Hier wartet nicht nur das Wasser der Donau mit all seiner Schönheit, sondern vielmehr auch das einzigartige Berg-Panorama, das sich in jedem Fall sehen lassen kann. Auf der Suche nach der perfekten Unterkunft vor Ort kann man sich unter anderem für ein stilvolles Hotel am Donauradweg entscheiden. Wer jetzt nähere Informationen diesbezüglich in Erfahrung bringen möchte, der sollte sich den beiden folgenden Abschnitten annehmen.

 Sauna im Hotel Donauschlinge 

Der perfekte Urlaub in romantischer Atmosphäre Um sich im Vorfeld einmal ein ganz genaues Bild von der Lage vor Ort machen zu können, raten auch Experten unbedingt dazu, sich über das World Wide Web schlau zu machen. Immerhin erhält man auf diese Weise einen tiefen Einblick in die landschaftliche Schönheit dieser einzigartigen Region, die man sich unter gar keinen Umständen entgehen lassen sollte. 

Hierbei ist es egal, ob man zur warmen Jahreszeit mit den saftig grünen Wiesen oder doch lieber im romantisch verschneiten Winter die Region aufsucht. Zu ausnahmslos jeder Jahreszeit wird hier die gesamte Familie unter Garantie auf ihre Kosten kommen. Neben der stilvollen Unterkunft darf sich auf ein vielfältiges Freizeitangebot gefreut werden, bei dem für jeden etwas zu finden sein dürfte. Wer sich schlussendlich also für einen eben solchen Urlaub in Oberösterreich entscheidet,dem winken viele Vorteile, auf die er in Zukunft in der mit Abstand schönsten Zeit des Jahres unter Garantie nicht mehr verzichten möchte. 

Die Bandbreite reicht hier von entspannten Ausflugszielen, bei denen man einfach die Seele baumeln lassen und die wunderschöne Umgebung in natürlichem Ambiente aufsaugen kann, bis hin zu actiongeladenen Unternehmungen. Ein eindrucksvolles Beispiel für Letzteres findet sich im nächsten Absatz! 

Zillenfahrt auf der Donau 

Die Piratenwelt Aquapulco für die ganze Familie Gemeint ist in diesem Zusammenhang die Piratenwelt Aquapulco, bei der Kinderaugen unter Garantie sofort zu leuchten anfangen. Immerhin handelt es sich an dieser Stelle um ein Wasserparadies der ganz besonderen Art, wobei man sich auf Seiten der Verantwortlichen voll und ganz dem spannenden Piratenthema verschrieben zu haben scheint. 

Weitestgehend realistisch nachgebaute Piratenschiffe warten hier an allen Ecken und Enden darauf, von den kleinen Piraten geentert zu werden. Mit den dort installierten Wasser-Kanonen kann man sich dann die Eindringlinge vom Leib halten. Das gesamte Ambiente hat sich an dieser Thematik ausgerichtet, was sicherlich auch dem ein oder anderen Erwachsenen zusagen wird. Eben dies ist nicht zuletzt auf den hohen Detailgrad zurückzuführen. Gerade bei sommerlichen Wetter ist diese Anlage gut besucht und bietet die passende Abkühlung für den eigenen Nachwuchs und natürlich auch die Eltern. 

Aber auch an schlechtem Wetter ist der Besuch möglich, da der Großteil der Piratenwelt Aquapulco überdacht ist und somit auch bei ungünstiger Wetterlage Landratten das Fürchten lehren wird. Die Vielfalt überzeugt hier durch und durch. Wer also neben dem Wasservergnügen, bei dem wirklich für die gesamte Familie etwas Passendes geboten wird, auch noch die wunderschöne und absolut einzigartige Landschaft mit all ihren Facetten hautnah erleben möchte, der sollte sich für ein Hotel am Donauradweg entscheiden. 

Hier kann sowohl ausgiebig gewandert als auch sich aufs Rad geschwungen werden. Das Beste in diesem Zusammenhang ist es sicherlich, wenn man sich einfach einmal selbst ein Bild macht, um dann einen der schönsten Urlaube überhaupt für sich und die Familie zu buchen! 

Christian Müller

Besuchen Sie uns auch unter:
http://reisen-und-urlaub.blogspot.com für Artikel über Reisen und was schön daran ist
http://alpen-blog.blogspot.com für Artikel über die Welt der Alpen
http://baden-wuerttemberg-blog.blogspot.com für Artikel über Baden-Württemberg
http://reisebuecherwanderfuehrer.blogspot.com für Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur
http://der-stuttgart-blog.blogspot.com für Artikel über Stuttgart
http://stuttgart-schwarz-weiss.blogspot.com für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie
http://living-in-stuttgart.com der englischsprachige Blog für Leben und Erleben in Stuttgart und der weiten Welt
Impressum:


 

Freitag, 30. Mai 2014

Buchbesprechung: Festschrift für Professor Werner Bätzing

Tobias Chilla (Hrsg.): 
Leben in den Alpen
Verstädterung, Entsiedlung 
und neue Aufwertungen
Festschrift für Professor Werner Bätzing
 


Dies ist kein Buch, das man so im Liegestuhl oder gar in einem Alpenurlaub an einem Regentag verschlingt. Es weist einen wissenschaftlichen Anspruch auf, kein Wunder, ist es doch als Festschrift dem bekannten Alpenforscher Professor Werner Bätzing zum 65. Geburtstag und gleichzeitig zum Abschied von seiner Professur in Erlangen gewidmet.

Wie entwickelte und entwickelt sich der Siedlungsraum Alpen?
Das ist der Grundtenor, der durch das Buch schwingt. Die verschiedenen Autorinnen und Autoren berichten von Entwicklungen in den letzten Jahrzehnten, was sich in der Gegenwart tut und geben Ausblicke auf die Zukunft. Das ist nicht immer lustig, eigentlich, vor allem wenn man die Alpen kennt, überhaupt nicht. Aber gerade deswegen ist es notwendig. Dieses Credo hat Werner Bätzing während seines Universitätslebens gelebt, hierzu hat er selbst genügend geforscht und veröffentlicht.

Die Alpenregion ist einer der faszinierendsten Lebensräume überhaupt: Vielfalt und Gegensätze auf engstem Raum, dynamische (Fehl-)Entwicklungen in Gesellschaft und Natur - und eine kontroverse Debatte über die künftige politische Entwicklung. Vor diesem Hintergrund beantworten prominente Experten des Alpenraumes aktuell drängende Fragen: Wie entwickeln sich Alpenregionen im Spannungsfeld von Verstädterung und Entsiedlung? Wie sieht das Verhältnis zwischen Metropolen und Peripherien, zwischen Wirtschaft und Umweltschutz oder zwischen Tourismus und Nachhaltigkeit aus? Was macht Regionalentwicklung nachhaltig?

Großen Raum nimmt die Schweiz ein, natürlich aber auch die Alpenländer Frankreich, Österreich und Deutschland. Das Themenspektrum reicht von der Siedlungsentwicklung in den peripheren Gebieten der schweizer Alpen über Agrargemeinschaften in Kärnten, Natursport in Bayern bis hin zur Alpenkonvention.

Manche der Beiträge sind leicht und flüssig zu lesen, manche, dem wissenschaftlichen Anspruch genügend, erfordern mehr Disziplin. Immer aber erfährt man Wichtiges aus der Entwicklung des Alpenraums.

Ausgangspunkt der Beiträge ist das Werk des großen Alpenforschers Werner Bätzing, der in seinem Bemühen um «Orte guten Lebens» in den Alpen (und anderswo) seit 30 Jahren bedeutende Maßstäbe gesetzt hat und als der bedeutendste Alpenforscher gilt. Herausgeber der 19 Beiträge ist sein designierter Nachfolger Tobias Chilla.

Dieter Buck

Tobias Chilla (Hrsg.): Leben in den Alpen. Verstädterung, Entsiedlung und neue Aufwertungen. 302 Seiten, 19 Abb., 11 Tab., gebunden, 15.5 x 22.5 cm, 607 g, Haupt Verlag, Bern. 1. Auflage 2014. ISBN: 978-3-258-07808-3. EUR 44.90 (D) / EUR 46.20 (A), CHF 48.00 (UVP).

Besuchen Sie uns auch unter:
http://reisen-und-urlaub.blogspot.com für Artikel über Reisen und was schön daran ist
http://alpen-blog.blogspot.com für Artikel über die Welt der Alpen
http://baden-wuerttemberg-blog.blogspot.com für Artikel über Baden-Württemberg
http://reisebuecherwanderfuehrer.blogspot.com für Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur
http://der-stuttgart-blog.blogspot.com für Artikel über Stuttgart
http://stuttgart-schwarz-weiss.blogspot.com für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie
http://living-in-stuttgart.com der englischsprachige Blog für Leben und Erleben in Stuttgart und der weiten Welt
Impressum: