Donnerstag, 29. Januar 2015

St. Anton am Arlberg: der weiße Rausch

St. Anton am Arlberg: 

Das Beste zum Schluss 

Wenn am 18. April nachmittags die Lifte schließen, geht es im Skigebiet von St. Anton am Arlberg erst richtig los. Es ist der Tag des „Weißen Rausch“ – dem Kultskirennen, das seine Teilnehmer alljährlich an ihre sportlichen Grenzen treibt. 

Schon tagsüber liegt eine knisternde Stimmung in der Luft: Auffällig viele Skifahrer tragen Rennanzüge und überspielen ihre aufsteigende Nervosität mit Witzen in der Gondel oder betont lässigen Gesichtern. Um 17 Uhr wird es ernst: Dann begeben sich 555 Skifahrer, Snowboarder oder Telemarker an den Massenstart beim Vallugagrat. 
 
Der Weiße Rausch in St. Anton am Arlberg
Der Weiße Rausch in St. Anton am Arlberg 
©TVB St. Anton am Arlberg / Fotograf Josef Mallaun
Das mittlerweile legendäre alpine Skirennen „Der Weiße Rausch“ zieht jedes Jahr Tausende Wintersportler aus aller Welt nach St. Anton am Arlberg. Dabei sein kann grundsätzlich jeder, doch manch einer weiß aus Erfahrung: Dieses Rennen ist nichts für jedermann. Bereits die richtige  Position beim Massenstart bringt später entscheidende Sekunden. 

Die wahre Herausforderung folgt jedoch kurz danach am „Schmerzensberg“: Wer den rund 150 Meter langen Zwischenaufstieg zu stark hinauf hastet, dem brennen oben die Lungen. Wer´s zu entspannt angeht, fällt zurück. Auch sonst erfordert die unpräparierte Piste skifahrerisches Können und Geschicklichkeit. Die Rekordzeit stellte 2012 der Deutsche Florian Holzinger mit sieben Minuten und 40,6 Sekunden auf. Seitdem gilt es, diese zu knacken. Elf bis 18 Minuten sind hingegen guter Durchschnitt – spielen aber oft gegen Ende des Rennens eine untergeordnete Rolle. Dann heißt es nur noch: Hauptsache im Ziel ankommen. Zuschauer können dort übrigens einige schrill gekleidete Teilnehmer beobachten, die erst nach einer halben Stunde gelassen eintrudeln. Spätestens dann wird klar – bei diesem Rennen bleibt der Spaß nicht auf der Strecke.

Alpin-Triathlon „Arlberg Adler“
Übrigens: „Der Weiße Rausch“ ist eine Disziplin des alpinen Triathlons „Arlberg Adler“. Wer die begehrte Sieger-Trophäe im Spätsommer 2015 in Händen halten möchte, muss beim Halbmarathon Arlberger Jakobilauf am 25. Juli und beim Arlberger Bike Marathon am 22. August noch einmal alles geben. Entschärfte Bedingungen gelten hingeben beim „Murmel vom Arlberg“ an den gleichen Austragungstagen. So auch bei der Mini-Ausgabe des „Weißen Rausch“ für Youngsters zwischen elf und 16 Jahren am 18. April um 16.30 Uhr oberhalb der Sennhütte in St. Anton am Arlberg.

 


Empfohlene Karten:
Kompass DVD Österreich, ISBN 978-3-85491-629-1
Kompass DVD Über die Alpen, ISBN 978-3-85026-430-3
(Die Karten lassen sich auch auf GPS-Geräte, iPhones und Android übertragen)
Hier können Sie die DVD kaufen.

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Skitourengehen

Skitourengehen liegt bei Snowboardern voll im Trend 

Für drei Tage testeten 600 Snowboardhändler die neuesten Bretter auf Alpbachs Pisten. Der Trend geht hin zu Splitboards für Skitourengeher. 
 
Eine Woche vor der ISPO traf sich die Snowboardbranche in Inneralpbach, um die neuesten Bretter auf den Pisten zu testen.
Eine Woche vor der ISPO traf sich die 
 Snowboardbranche in Inneralpbach, um die 
neuesten Bretter auf den Pisten zu testen.
 ©Grießenböck
Inneralpbach - Wer in den vergangenen Tagen im Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau unterwegs war, der hatte die einzigartige Möglichkeit, einen Blick in die Zukunft der Snowboardbranche zu werfen. Denn im Skigebiet flitzten die neuesten Bretter über die Piste. Eine Woche vor der ISPO stellte die Snowboardindustrie in Inneralpbach ihre neuesten Trends für das Jahr 2016 vor. 

49 Bands - darunter befand sich alles, was am Markt Rang und Namen hat - hatten ihre neuesten Bretter, Brillen, Helme und Snowboardbekleidung zum Ausprobieren mitgebracht. Direkt und vor Ort testeten rund 600 Händler jene Produkte aus, die im nächsten Jahr über die Ladentische gehen werden. „Das ist der entscheidende Vorteil des Events, denn nur wer das Produkt selbst auf Herz und Nieren getestet hat, der kann den Kunden wirklich gut beraten“, erklärt Muck Müller, der Organisator der Veranstaltung.

Seit fünf Jahren gibt es die „SHOPS 1st TRY“, die eine der wichtigsten Testveranstaltungen für geladene Händler darstellt. Nach vielen Jahren in Landeck machte der Event heuer zum ersten Mal in Inneralpbach Station. „Es ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich im internationalen Schaufenster zu präsentieren und sich bei den Meinungsbildern der Snowboardbranche in Erinnerung zu rufen“, freute sich Markus Kofler, der Geschäftsführer von Alpbachtal Seenland Tourismus, über die Kooperation.
Die teilbaren Bretter, die sogenannten Splitboards, liegen derzeit bei Snowboardern hoch im Kurs. Durch neue Clip-Systeme wird die Handhabe einfacher.
Die teilbaren Bretter, die sogenannten 
Splitboards, liegen derzeit bei Snowboardern 
hoch im Kurs. Durch neue Clip-Systeme 
wird die Handhabe einfacher. ©Grießenböck
Der Testevent ist vorwiegend für Händler aus Deutschland und Österreich konzipiert. Aber auch aus der Schweiz, Tschechien und Lichtenstein sind immer mehr Händler bei der Veranstaltung vertreten. Es wurde getestet, gefachsimpelt und geschraubt. Ein Blick in das farbenfrohe Meer an den unterschiedlichsten Snowboards, Bindungen und Boots ließ den Laien nur eine Ahnung davon bekommen, welch große Vielfalt die Branche mittlerweile aufweist. Asynchrone Schnitte, Retrobretter mit Schwalbenschwänzen, Materialien aus der Skischuhindustrie oder Clip-Bindungen sind nur paar Beispiele für die Neuerungen im kommenden Jahr. 

Wohin der Trend am Snowboardmarkt aber wirklich geht, bringt Müller auf den Punkt: „Eindeutig geht der hin zu den Splitboards.“ Denn das Skitourengehen hat auch bei den Snowboardern Hochsaison. Die teilbaren Boards vereinen das Skitourengehen mit herrlichen Abfahren auf dem Snowboard. Durch neue Clip-Systeme wird das Brett in der Mitte geteilt und so zu zwei Skiern für den Aufstieg umfunktioniert. Der Fokus liegt auf der einfachen Handhabung beim Umbauen der Skier zu einem Brett, das dann immer noch viel Stabilität aufweist.   

„Die Skiindustrie ist uns hier zwar Jahre voraus, aber ich sehe viel Entwicklungspotential in diesem Trend für Snowboarder“, so Müller. Das Snowboarden habe heute nicht mehr die großen Zuwächse als noch vor zehn Jahren. „Einige der ersten Generation sind wieder auf Skier zurückgekommen, daher setzt die Industrie auch immer mehr auf die Skitouren-Technik der Bretter“, weiß Müller. Zu den Snowboardern der allerersten Generation gehört auch die Mehrzahl der Händler, die ihre ersten Schwünge auf einem Brett in den 90ern machten. 

Viel Erfahrung haben sie in der Branche gesammelt. Und dennoch bleibt es selbst für die alten Hasen immer wieder ein neues Abenteuer, wenn sie die neuesten Bretter im Schnee testen. „Ich bin immer wieder verblüfft, wie groß die Unterschiede beim Test der  Bretter sind. Das eine begeistert dich, das nächste ist im Vergleich eine lahme Krücke“, beschreibt es einer der Händler. Was nach viel Spaß klingt, ist letztlich aber viel harte Arbeit. Denn auf der Piste entscheidet sich, was im nächsten Jahr auch die Kunden überzeugen soll. Der Event soll auch im nächsten Jahr wieder im Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau statt finden.  



Empfohlene Karten:
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Alexander Khoroshilov: Gewinner in Schladming

Alexander Khoroshilov gewinnt 

in Schladming 

Mit Kopfsponsor Sölden gewann der russische Top-Athlet Alexander Khoroshilov vor rund 42.500 Zuschauern den Nachtslalom in Schladming und feiert damit für Russland einen historischen Weltcup-Sieg.
Sölden's neues Testimonial Alexander Khoroshilov
Sölden's neues Testimonial Alexander Khoroshilov ©Ötztal Tourismus
Es hat sich seit Wochen abgezeichnet. Mit durchgehenden Top-10 Ergebnissen in den wichtigsten Weltcup-Slaloms der Saison (unter anderem Rang 3 in Aare) konnte sich Russlands momentan erfolgreichster Skiläufer inmitten der internationalen Slalom-Elite etablieren. Und ausgerechnet in Schladming, dem populärsten Slalomrennen des Skiwinters, hat der Russe seine Erfolgskurve eigenhändig noch einmal steil nach oben gebogen. 

Mit zwei Weltklasse-Läufen und einem Vorsprung von 1,44 Sekunden auf den Zweitplatzierten Italiener Stefano Gross krönte sich der 30-jährige zum König von Schladming. „Ich bin überglücklich, da ist ein Traum wahr geworden“, sagte der Familienvater nach seinem Triumph. Seine Frau und seine Tochter dürften in der Nähe von Moskau die Entscheidung mitverfolgt haben und ähnlich überwältigt gewesen sein. Khoroshilov ist der erste Russe, der seit Alexander Schirow 1981 (Riesentorlauf in Laax) ein Weltcuprennen gewann. Auch für den russischen Skiverband bildet das Ergebnis somit ein historisches.

Sölden freut sich mit Khoroshilov und russischen Skiläufern
Sölden, die österreichische Top-Winterdestination, unterstützt den Top-Fahrer seit dieser Saison als Kopfsponsor. Entsprechend groß ist die Begeisterung bei den Verantwortlichen im Tiroler Ötztal. „Wir waren von Beginn an davon überzeugt, dass Alexander das Zeug zu einem Siegläufer hat. 

Dass er beim spektakulärsten Slalom-Event im Ski-Weltcup zuschlägt ist natürlich ein absoluter Wahnsinn. Es ist auch schön für unsere russischen Skigäste, dass sie wieder einen Läufer haben, bei dem sie mitfiebern können“, freut sich Oliver Schwarz, Direktor von Ötztal Tourismus, über den Erfolg des Sölden-Testimonials. Auch Khoroshilov selbst fühlt sich mit seinen Partnern aus Tirol höchst wohl, wie er kurz nach dem Rennen bestätigte. „Solch einen prominenten Weltcup-Ort wie Sölden als Sponsor zu haben, hat sich schon sehr gut angefühlt. 

Dieser Sieg gibt unserer Partnerschaft natürlich noch zusätzliches Gewicht, ich glaube er war die beste Art mich zu bedanken“, so Khoroshilov. Mit seinem Schladming-Sieg zählt Khoroshilov, der nunmehr Rang 5 im Gesamtweltcup belegt, auch zu den logischen Anwärtern auf einen Sieg bei der kommenden Ski-WM in Vail. 

Söldens Tourismusdirektor Oliver Schwarz: „Wir sind in Vail mit dabei und haben jetzt als Ski-Fans und Tourismuswerber gleich mehrere heiße Eisen im Feuer. Mit Alexander Khoroshilov und den Läufern des US-Skiteams, wo wir ja ebenfalls Partner sind, freuen wir uns als Vermarkter von Sölden. Mit unseren von Tirol gesponserten ÖSV-Stars als österreichische Patrioten. Das wird auf jeden Fall eine tolle WM für uns.“
©Ötztal Tourismus
 


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Deutsche Bouldercups

Deutsche Bouldercups in Hannover 

Auf der abf trifft sich im Februar die deutsche Kletterelite für den ersten nationalen Wettkampf der Saison. Mit seinen Raffinessen, Tücken und Herausforderungen ist diese Veranstaltung ein echtes Highlight, nicht nur für Kletterer

 

Am 14. und 15. Februar 2015 findet im Rahmen der abf – Messe für aktive Freizeit – der erste Deutsche Bouldercup und der erste Deutsche Jugendcup Bouldern in Hannover statt. 

Bouldern gehört neben Lead- und Speedklettern zu einer der drei Disziplinen im Wettkampfklettern. Bouldern bezeichnet das Klettern ohne Seil in Absprunghöhe (bis ca. 4,5 m), wobei Weichbodenmatten die Stürze der Sportler abfangen. Ziel der Athleten ist es, vorgegebene Kletterwege, sogenannte „Boulder“, bis zum letzten Griff (Topgriff) zu klettern. Dabei ist es entscheidend, möglichst viele Top- und Bonusgriffe der Boulder in so wenigen Versuchen wie möglich zu erreichen.
Mit dem zweitägigen Wettkampf beginnt die nationale Bouldersaison 2015. Ein leistungsstarkes Starterfeld ist garantiert. Der Grund dafür: Der erste nationale Wettkampf nach einer längeren Pause ist traditionell die wichtigste Standortbestimmung für die darauf folgenden internationalen Fights.



In Halle 25 werden daher an beiden Tagen rund 100 Erwachsene sowie bis zu 180 Jugendliche erwartet, um gegeneinander anzutreten. Die 500 Quadratmeter große Kletterwand wird dafür extra nach Hannover transportiert. „Wer einen solchen Wettkampf mal erlebt hat, z.B. die Weltmeisterschaften im August im Münchner Olympiastadion, der ist total fasziniert“ (Ralf Kowalski, Norddeutsche Kletter-Ikone, Mitglied in der DAV-Kommission Wettkampfklettern).

Für Action ist also auf jeden Fall gesorgt! Neben zahlreichen norddeutschen, international erfolgreichen Kletterern, wie David und Ruben Firnenburg reisen auch aus dem restlichen Bundesgebiet starke Sportler an. Mit Juliane Wurm, die aktuelle Weltmeisterin im Bouldern und Jan Hojer, dem derzeitigen Boulderweltcup-Overall-Gesamtsieger stellt das Deutsche Nationalteam aktuell einige der besten Wettkampfathleten der Welt.

Info:
Detaillierte Wettkampfinformationen: 
www.dav-bouldercup-hannover.de
abf, Norddeutschlands größte Messe für aktive Freizeit, vom 11. bis 15. Februar auf dem Messegelände in Hannover. Täglich von 10 – 18 Uhr geöffnet.
Tickets zum ermäßigten Preis im Online-Shop (www.abf-hannover.de):
Erwachsene 11 EUR , Ermäßigt 10 EUR, Junior-Ticket (13-17 Jahre) 6 EUR.
Tickets Messe-Kasse: Erwachsene 13 EUR, Ermäßigt 12 EUR, Junior-Ticket 8 EUR.
Kinder bis einschließlich 12 Jahre haben freien Eintritt.
Mehr Informationen zur Veranstaltung und zu den Eintrittspreisen unter:


Hier finden Sie …
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Winter im Kleinwalsertal

Kleinwalsertal: 
WinterErlebnisse „On Top"




„On Top“ ist man als Urlaubsgast im Vorarlberger Kleinwalsertal schon aufgrund der Höhenlage. Die „WinterErlebnisse On Top“ sorgen zusätzlich für Hochgefühle durch ein besonders intensives Naturerlebnis.

Tief verschneite Wälder, zugefrorene Bäche, imposante Eisformationen in Schluchten wie der Breitachklamm: das Kleinwalsertal eröffnet beim Ski- und Schneeschuh-Tourengehen oder beim Winterwandern und Langlaufen abseits der Pisten eine faszinierende Winterwelt. Die Möglichkeiten sind „nach oben hin offen“. Wer ans Limit gehen will, lässt sich von Guides auf eine Backcountry-Tour zum Hohen Ifen (2.232 m) mitnehmen, inklusive Abseilen und puristischem Freeride-Feeling. Aber auch Einsteiger können sich auf entsprechende Touren voller Naturgenuss freuen. Die Berg- und Skiführer kennen die Lieblingsplätze, die sonst nur Insidern vorbehalten bleiben.

Ganz persönliche „WinterErlebnisse On Top“ können Gäste im Webshop auf kleinwalsertal.com bereits von zuhause aus buchen – auf Wunsch inklusive Unterkunft, Leih-Tourenskiern oder -Schneeschuhen. Ebenso „On Top“ sind ein Wiedereinsteiger-Skikurs, ein Snowboard-Freestyle-Nachtkurs, ein Snowbike-Kurs oder Schnupper-Biathalon auf der Schwendeloipe. Dieser Skating-Rundkurs ist mit Sicherheit ein „Volltreffer“. Langlaufen zieht im Kleinwalsertal besonders große Kreise. Es gibt vier Vital-Loipen mit insgesamt 42 Kilometer Länge und unterschiedlichen Anforderungen an Fitness und Kondition. Sie sind Teil des Vitalprogramms „Walser Omgang“ mit regenerativen, ausgleichenden und aktivierenden Strecken. Durch ihre Lage über 1.000 Meter sind sie bis weit in den Frühling hinein schneesicher.



Kleinwalsertal: Familienurlaubsregion „mit Sonderstatus“
Das Vorarlberger Kleinwalsertal ist das einzige Tal Österreichs, das ausschließlich aus dem Ausland – und zwar über Bayern – erreichbar ist. Auch der Urlaub hat hier einen „Sonderstatus“, was große und kleine Wintergenießer hoch zu schätzen wissen.
Die vier Vorarlberger Ortschaften Riezlern, Hirschegg, Mittelberg und Baad werden fast vollständig von den Allgäuer Alpen umschlossen, das Tal öffnet sich nur gegen Bayern. Die Nordstaulage sorgt bereits im Frühwinter für außerordentlich große Schneemengen – im Durchschnitt sind es rund neun Meter pro Winter.

Der „Sonderstatus“ des Kleinwalsertales wird für jeden spürbar, der das Tal besucht: Den Walsern ist es ein Anliegen, ihren Wurzeln treu zu bleiben und ihren Traditionen auch in modernen Zeiten einen Sinn zu geben. Die vier Skigebiete mit ihren „grenzüberschreitenden“ 128 Pistenkilometern sind etwas für echte Schneegenießer und für Familien. Ideal für Letztere ist das Talskigebiet, das aufgrund der Höhenlage von über 1.000 Metern sehr schneesicher ist.

Auch auf den drei höher gelegenen Skibergen Walmendingerhorn, Ifen und der Zweiländer-Skiregion Kanzelwand-Fellhorn nach Oberstdorf bestimmen Naturgenuss und Gemütlichkeit den Skitag. Abseits der Pisten zeigt der Winter, was er noch alles drauf hat: Vier Vital-Loipen, 60 Kilometer präparierte Wanderwege, Schneeschuhtouren, Rodelbahnen, Snowbiking, Wellness- und Kulturangebote öffnen weitere Frei- und Spielräume. Ein weiterer Sonderstatus des Kleinwalsertals: Es ist über Oberstdorf ohne österreichische Autobahn-Vignette erreichbar.



Neun Hauben, ein Stern und der Österreichische Genusswirt 2014
Das Kleinwalsertal ist die erste österreichische GenussRegion in Vorarlberg für Wild und Rind. 14 GenussWirte und fünf GenussHütten haben sich strengen Anforderungen im Hinblick auf Produktherkunft und -qualität verschrieben. Sie setzen auf Regionalität, Saisonalität und eine enge Zusammenarbeit mit Walser Buura (Bauern), Jägern und Erzeugern. Auf den Speisekarten finden sich GenussMenüs und detaillierte Informationen zur Herkunft der verwendeten Produkte.

Ganze vier Walser Wirte schafften es 2014 in das Bundesfinale für den Genusswirt, womit bereits feststand, dass das Kleinwalsertal zu den derzeit erfolgreichsten GenussRegionen Österreichs zählt. Schlussendlich konnte sich Haller’s Genuss & Spa Hotel in Mittelberg gegen 1.300 Genusswirte in ganz Österreich behaupten und wurde als „Österreichischer Genusswirt 2014“ ausgezeichnet. Sechs Walser Köche haben sich zur Initiative „Önsche Walser Chuche“ zusammengeschlossen. Sie verwenden Lebensmittel, die den Bergbauern im 19. Jahrhundert zur Verfügung standen und „importieren“ ausschließlich Produkte aus einem Umkreis von 100 Kilometern. Die hohe Küchenkunst im Kleinwalsertal haben Restaurantkritiker bereits vor über einem Vierteljahrhundert honoriert: 1978 „erkochte“ Ortwin Adam für das Ifenhotel den ersten Michelin-Stern in ganz Österreich. Heute gibt es im Kleinwalsertal neun Gault-Millau-Hauben und einen Michelin-Stern.

Nachhaltige Erholung in der ersten Lebensfeuer-Region der Welt
Das Kleinwalsertal ist die erste Lebensfeuer-Region der Welt: Das heißt, in der gesamten Region werden Methoden für ein individuelles Erholungsprogramm geboten. Es gibt drei Lebensfeuer-Hotels und weitere ausgewählte Gastgeber, die eine Lebensfeuer-Messung anbieten. Dabei handelt es sich um eine medizinische Methode, die auf Basis der individuellen Herzraten-Variabilität (HRV) das Energielevel und die Regenerationsfähigkeit des Körpers erhebt.

Mit einem der zehn Lebensfeuer-Professionals werden danach Ziele für die verschiedenen Lebensbereiche definiert und ein effektives Programm nach Maß erstellt. Die Professionals stehen während des Aufenthalts beratend zur Seite. Die Auszeit im Kleinwalsertal ist ein Impuls, um den eigenen Rhythmus wiederzufinden und auch zu behalten.

Im Urlaub ist die Höhenlage des Kleinwalsertales mit ihren drei Ebenen ideal, um die einleitenden Maßnahmen für ein rundum positives Lebensgefühl zu setzen: Hier wurde ein Vital-Wegenetz mit Wegen, Loipen und Naturerlebnis-Plätzen angelegt, die den drei Impulstypen Regeneration, Balance und Aktivierung entsprechen. Dieser „Walser Omgang“, also der Umgang mit sich selbst, der Gesundheit und der Natur, hat eine regionsweite Bewegungs- und Vitalitätsinitiative gestartet. Die Verbindung von Lebensfeuer-Messung, Langlaufen und Vitalwandern gibt es so nur im Kleinwalsertal.


Info:
Kleinwalsertal Tourismus eGen
Walserstrasse 264
A-6992 Hirschegg
Tel.: +43/(0)5517/5114 436 (Fax: 419)
 

Empfohlene Karten:
Kompass DVD Österreich, ISBN 978-3-85491-629-1
Kompass DVD Über die Alpen, ISBN 978-3-85026-430-3
(Die Karten lassen sich auch auf GPS-Geräte, iPhones und Android übertragen)
Hier können Sie die DVD kaufen.

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